Schlagwort-Archiv: Heidtmann

poetenladen@helheim

LEIPZIGER BUCHMESSE 2013

Freitag, 15.03.2013 | 20:00 Uhr
Helheim Leipzig, Weißenfelser Str. 32, Leipzig Plagwitz | Eintritt frei

Begegnung der anderen Art

Was passiert wenn ein literarisches Ensemble – in diesem Fall aus dem Poetenladen – in der stadtweit bekannten Metalkneipe Helheim auftritt? Treffen hier Hoch- und Subkultur aufeinander? Das Helheim war im Übrigen schon zu Gast im poetenladen bzw. in der Zeitschrift poet.

„Dämmerlicht, Zigaretten­rauch, Alkohol: Plätze, an denen Menschen sich zum Trinken treffen, bereiten seit jeher die besten Böden für Literatur.“ So beginnt unsere Reportage, die man hier weiterlesen kann …

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Es lesen: Sandra Trojan, Marie T. Martin, Bertram Reinecke, Michael Fiedler, Sina Klein, Yevgeniy Breyger. Nichts ist unmöglich – wir sind gespannt!
Andreas Heidtmann verlost, wenn er nicht irgendwo auf der Strecke bleibt im Buchmessestress, ein paar erstklassige Bücher.

Weltgefühl und Sprachschichtungen: Ulrich Koch und Martina Weber

LEIPZIGER BUCHMESSE 2013

Samstag, 16.03.2013 | 14:00 Uhr
Leseinsel Junge Verlage, Halle 5

Schichtungen der Sprache

Der poetenladen stellt zwei Autoren und mit Ihre neusten Lyrikbänden vor. Martina Weber mit „erinnerungen an einen rohstoff“ und Ulrich Koch mit „Uhren zogen mich auf“.

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Martina Weber, 1966 in Mann­heim geboren, lebt in Frank­furt am Main. Sie ist vielen in der Lyrikszene seit langem bekannt und Trägerin des ersten Frankfurter Autorenstipendiums. Sie legt mit „erinnerungen an einen rohstoff“ ihren ersten Gedichtband vor. Mehr über die Autorin …

»Das Erregende an Martina Webers Lyrik ist zugleich das Performative: im Wortmaterial selbst zu erschaffen, wovon es nachträglich spricht. Das heißt: nicht der Gedanke formt das Gedicht, sondern das Gedicht formt den Gedanken.« Kurt Drawert

Melancholisches Weltgefühl

Ulrich Koch, 1966 geboren, tätig in Hamburg, hat mehrere viel beachtete Gedichtbände veröffentlicht und erhielt zuletzt den Hugo-Ball-Förderpreis. Mehr über den Autor …

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„Nun kehrt Ulrich Koch zurück mit einem großartigen Gedichtbuch, in dem sich Hoffnung und Verzweiflung in einer prekären Balance befinden.“
Neue Zürcher Zeitung

Auf dem Weg zur Netzliteratur?

Wandel der Verlagslandschaft

Sächsische Akademie der Künste
Montag, 19. November 2012, 19 Uhr
Blockhaus, Neustädter MArkt 19, 01097 Dresden

Podiumsdiskussion in der kulturpolitischen Reihe „Ressource Kultur“ in Zusammen­arbeit mit der Kultur­stiftung des Frei­staates Sachsen und dem Sächsi­schen Kultursenat

Es diskutieren:
Christoph Links, Verleger Ch. Links Verlag Berlin
Andreas Heidtmann, Verleger Poetenladen Leipzig
Sebastian Wolter, Verleger Voland & Quist Dresden
Nils Kahlefendt, Kritiker und Publizist
Martin Hielscher, Verleger CH. Beck Verlag München
Moderation: Michael Hametner, Literaturredakteur MDR Figaro

Thematisiert werden die Veränderungen, denen Verlage unterworfen sind. Zugleich ist dies auch eine Diskussion über die Perspektive von Verlagen: Welche Änderungen und Einschnitte werden auf Verlage zukommen? Welche Entwicklungen, Konzentrationen, Verschiebungen im Vertrieb etc. wird es geben? Worin bestehen Chancen für kleine und mittelgroße Verlage? Wie können sie auf diese Entwicklung reagieren? Wie bedeutet dies für Nischenverlage? Was ändert sich in der Binnenstruktur von Verlagen? Und schließlich: Wie ändert sich das Berufsbild des Verlegers?

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TELEGRAPH: Dittrichring 18-20, 04109 Leipzig
Freitag: 19.10.2012 um 20 Uhr
Leipziger Literarischer Herbst

Das Erscheinen des dreizehnten „poet“ nimmt der poetenladen zum Anlass einer Vorstellung des Magazins mit mehreren Autoren, die in der aktuellen Ausgabe vertreten sind. Vorgestellt werden sie von anderen Autoren. Dazu Musik live.

Es darf mit einer bunten, literarisch spannenden Mischung aus Lesung, Autorendialog und Musik gerechnet werden. Mit über 300 Seiten bietet das Magazin poet nr. 13 Einblick in die junge Literaturszene. Erzählungen, Lyrikkommentare, Interviews zum Thema „Literatur und Alltag “ sowie eine Vorstellung der brasilianischen Lyrikszene gehören dazu – und viele Illustrationen. Der Abend möchte etwas von dieser Vielfalt vermitteln. Der Eintritt ist frei.

Es lesen
Clemens Meyer (Prosa) – vorgestellt von Mario Osterland
Jayne-Ann Igel (Lyrik) – vorgestellt von Jan Kuhlbrodt
Katharina Bendixen (Prosa) – vorgestellt von Johanna Hemkentokrax
Special Guest und Musik
Begrüßung: Andreas Heidtmann

Anne Dorn und Michael Fiedler in Dresden

Freitag 29.06.2012, 19 Uhr
Dresdner Literaturhaus, Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden

Die Lesung findet im Rahmen der Buchreihe „Neue Lyrik“ statt, die seit 2011 qualitätvolle Gegenwartslyrik in Sachsen präsentiert. Sie erscheint in Kooperation mit der Kulturstiftung Sachsen im Verlag poetenladen und wird von Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner herausgegeben. Die ersten beiden Bände werden im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt.

Anne Dorn
Wetterleuchten

Anne Dorn wurde 1925 in Wachau bei Dresden geboren und lebt heute als Schriftstellerin in Köln.

„Anne Dorn verschweigt nichts: keinen Schmerz, keine Enttäuschung, keine Furcht, nicht bange Erwartung und Hoffen. Ihre Gedichte sind miniaturhafte Erzählungen, in denen sie eine Stimmung hinmalt, die eine große Spannung erzeugen. Diese verdichtete Atmosphäre entlädt sich häufig in ein „dennoch“, wie wir es auch von Hilde Domin kennen.“

Universitäts- und Stadtbibliothek Köln | GEDOK Köln

Michael Fiedler
Geometrie und Fertigteile

Michael Fiedler wurde 1981 in Leipzig geboren, wo er auch heute lebt und ar­bei­tet.

„In der substantivzentrierten Dichtung Michael Fiedlers kommt endlich zusammen, was zusammengehört: Sprachgeschichte und Gesellschaftsgeschichte. Im dritten Teil seines Debütbands nehmen die topographischen und geographischen Markierungen zu. Stets bildet dabei eine genuine Spracharbeit das Zentrum dieser Poetik.“
Michael Braun | Sprache im technischen Zeitalter

Jean Krier und Anise Koltz in der Literaturwerkstatt

In Lesung und Gespräch
„Große Dichter eröffnen das Festival in Berlin“
Anise Koltz, Grande Dame der Poesie
Jean Krier, Chamisso-Preisträger des Jahres 2011
Moderation: Ulrike Draesner

26. April 20.00 Uhr in der Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 – 10435 Berlin

Jean Krier: Herzens Lust Spiele



Jean Kriers (*1949 Luxemburg) Wortteppiche speisen sich aus Erfahrungsmomenten und Lektüreerlebnissen. Es sind „daseinsbittere Gedichte“, der Schrecken lugt hinter den Wörtern hervor. „In seinen Gedichten überlagern sich in einer höchst eigenwilligen Symbiose deutsche und französische Sentenzen: Französische Fundstücke aus Gedichten, Graffiti oder Alltagssprüchen verbinden sich mit hohen Tönen aus Hölderlin-Gedichten oder bizarren Wortfindlingen vom Boulevard. Raue und weiche Töne, pathetische Zeilen und ironische, schnoddrige Verse prallen in seinen Texten aufeinander – und verbinden sich zu einer suggestiven Wortmusik.“ (Michael Braun). Jean Kriers Texte sind in zahlreichen Zeitschriften erschienen. Er veröffentlichte vier Gedichtbände, zuletzt „Herzens Lust Spiel“ (poetenladen 2010).

Veranstaltungshinweis der Literaturwerkstatt

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Literarischer Herbst

TELEGRAPH: Dittrichring 18-20, 04109 Leipzig
Freitag: 21.10.2011 um 20 Uhr

Es lesen
Heike Geißler (Prosa) – vorgestellt von Jan Kuhlbrodt
Sascha Kokot (Lyrik) – vorgestellt von Jörn Dege
Christian Schloyer (Lyrik) – vorgestellt von Bertram Reinecke
Lisa Vera Schwabe (Prosa) – vorgestellt von Katharina Bendixen

Gast: Miriam Zedelius
Musik: Punkt 3 (special)
Begrüßung: Andreas Heidtmann

Das Erscheinen des elften „poet“ nimmt der poetenladen zum Anlass einer Vorstellung des Magazins mit mehreren Autoren, von denen vier aus dem aktuellen „poet“ lesen werden, vorgestellt von vier weiteren Autoren. Begleitet wird der Abend von einer besonderen Formation der Band Meikyo.

Es darf mit einer bunten, literarisch spannenden Mischung aus Lesung, Autorendialog und Musik gerechnet werden. Mit über 300 Seiten bietet das Magazin poet nr. 11 Einblick in die junge Literaturszene. Erzählungen, Lyrikkommentare, Interviews zum Thema „Literatur und Zeit“ und Reportagen zu Literaturorten gehören dazu – und viele wunderbare Illustrationen. Der Abend möchte etwas von dieser Vielfalt vermitteln. Der Eintritt ist frei.

Der poet 11 erscheint am 21. September.

Letzte Tinte am Bildschirm

Was über den Dichter Günter Grass gesagt werden muss

Man kann Gedichte zweckentfremden oder Empfindungen und Einsichten durch mangelnde Sprachkunst in schiere Trivialität verwandeln. Oder man kann Gedanken, die wenig Originelles bieten, durch Zeilenumbrüche den Anschein von Bedeutung geben. Beinahe all das gelingt Günter Grass mit seinem Gedicht Was gesagt werden muss, das als Welt­nachricht in mehreren Zeitungen erschien und von vielen als Pamphlet gegen Israel empfunden wird.

Gleich beim ersten Lesen stellt sich die Frage, ob wir es überhaupt mit einem Gedicht zu tun haben. Sicher lässt sich nicht im Detail klären, was ein Gedicht aus­macht, doch wäre fest­zuhalten, dass dem Text signi­fikante kompo­sito­rische Ver­fah­rens­weisen auf dem Stand heuti­ger Dichtung fehlen. Dass es ein Gedicht sei, wird von Grass behauptet, und so kann man nur sagen: Ein Gedicht ist ein Gedicht, wenn der Autor sagt, es sei ein Gedicht.

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