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Ulrich Koch

Ulrich Koch  

Ulrich Koch wurde 1966 in Winsen an der Luhe geboren. Er lebt öst­lich von Lü­ne­burg und ar­bei­tet in Hamburg.

 

Er veroffentlichte Gedichtbände beim Residenz Verlag und in der Lyrikedition 2000 (zuletzt: Lang ist ein kurzes Wort). Ausge­zeichnet wurde er unter anderem mit dem Forder­preis des Stuttgarter Schrift­steller­hauses (2007), dem Hamburger Forder­preis fur Lite­ratur (2011) und dem Hugo-Ball-Forderpreis (2011).

Ulrich Koch im poetenladen Portal

Im Herbst 2012 ist sein Gedicht­band Uhren zogen mich auf im poetenladen Verlag, Leip­zig, er­schienen.
Ulrich Koch   Ulrich Koch
Uhren zogen mich auf
Gedichte
poetenladen 2012
Gebundene Ausgabe
104 Seiten | Euro 17.80
ISBN 978-3-940691-37-8

 

 

 

Ulrich Kochs Gedichte sind Chronometer eines melancholischen Weltgefühls, diskrete Momentaufnahmen einer existenziellen Obdachlosigkeit. Ihre Schauplätze sind die dunklen Rückseiten der Vorstädte: Buswarte­häuschen, Hinter­höfe, Vor­gärten, Turn­hallen, Bagger­seen oder „die Regen­tonnen unter der Traufe“. ...
Nun kehrt Ulrich Koch zurück mit einem großartigen Gedichtbuch, in dem sich Hoffnung und Verzweiflung in einer prekären Balance befinden.

Neue Zürcher Zeitung

Einen freundlichen Misanthropen hat man Ulrich Koch genannt, einen, der sich in der Berufung des hingerissenen Skeptikers ausbildet ...

Und dahinter pulst der Drang zu einer geradlinigen Unbeirrbarkeit, flankiert von Momenten unfasslicher Nähe („Wir liegen im Bett / und zählen langsam bis zwei“) und Übereinkunft („und schlafen bei eins“). „Uhren zogen mich auf“ – ein wichtiges, ein beglückendes Buch. ...

Fixpoetry

„Was Ulrich Koch an Gedichten zusammensetzt, ist nicht cool, modisch oder lyrisch revolutionär, oder gar vordergründig politisch, sondern entspricht einer genauen poetischen Beobachtung der schönen Traurigkeiten des Alltags.“

Radio Berlin Brandenburg | kulturradio

„Ulrich Koch ist der Sänger der entvölkerten Vorstadt, der menschenleeren Provinz, die ihre Würde durch sein Gedicht erhält.“

DIE ZEIT online | Martin Brinkmann

„Man wird überall der Zeichen der Vergänglichkeit, der Verlassen­heit und der Bedrohung des Gewöhn­lichen gewahr und hält erschrocken inne. Diese Momente des jähen Erkennens, diese Augenblicke der Vergewis­serung, dass die Einsam­keit des Menschen in der Welt nicht aufhebbar ist, haben sich in diese Texte ein­geschrieben.“

Der gelbe Akrobat (II) Serie | Michael Braun



Der Kaiser spricht

Wenn es Gedichte gibt,
bin ich der Kaiser von China.

Wenn es Gedichte gibt,
kommt Brahms noch einmal
zu Fuß nach Winsen,
Elise Giesemann besuchen.

Wenn ihr an Gedichte glaubt,
baue ich euch Leichtgläubigen eine Kirche aus Styropor
und fasse in die Sonne,
als kratzte ich mich am Arsch.

Wenn ich ein Gedicht geschrieben habe,
streichelt mich im Schlaf
die Hand des Präparators.

Wer Gedichte verbrennt,
wird wiedergeboren:
steif wie Gunther von Hagens
auf dem Vivisektionstisch von Francis Bacon.

Wenn ich ein Gedicht lese,
läuft mir mein toter Hund entgegen,
im Maul die Zeitung
vom Tag meiner Geburt.





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