Kategorie-Archiv: News

Neus aus dem literarischen Leben

Lyrikwettbewerb Kringel à la Ringel

Zum 138. Geburtstag von Joachim Ringelnatz im Rahmen des diesjährigen RingelnatzSommers gab es bereits einen Blick hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Projektes: Der Literaturwissenschaftler Dr. Michael Ostheimer ediert Gedichte aus den „Reisebriefen eines Artisten“ für die Ausstellung am Ringelnatz-Geburtshaus, die alle Auftrittsorte des Dichters zeigen wird – interaktiv und ergänzt durch die besten Einsendungen deres Lyrikwettbewerbs „Kringel à la Ringel“, der Nachwuchsdichter/-innen aus diesen Orten zu Wort kommen lässt.

Am ersten Wochenende des diesjährigen RingelnatzSommers hatten wir das in Süddeutschland beliebte Jazz-Duo Barbara Bernt und Jochen Schott von unterhaltungsdienst.de bereits für das neue Projekt in die Geburtsstadt des reisenden Artisten geholt. Mit den Lyrikwettbewerb begleitenden Kunstabenden wie diesem schließt das ebenso umfangreiche wie spannende Forschungs- und Publikumsprojekt Ringelnatz-Orte in ganz Deutschland zusammen und macht das Ringelnatz-Geburtshaus in Wurzen zu deren kulturellem Mittelpunkt, um dort nach dessen Sanierung in einer Ausstellung zu münden.

Der Wettbewerb:  

Für eine Ausstellung im Ringelnatz-Geburtshaus Wurzen suchen wir zeitgenössische Gedichte. 

  • Die schönsten  Einsendungen werden in der Ausstellung veröffentlicht.  
  • Die besten 3 werden im Dezember 2021 in der Ringelnatzstadt Wurzen ausgezeichnet 
  • Ringelnatz-Fan Peter Rühmkorf hat den ersten „Kringel an Ringel“ geschrieben – nachgeborene Dichterinnen und Dichter sind jetzt aufgerufen,
    weitere „Kringel“ beizusteuern.
  • Die „Kringel“ sollen gereimt und keine Langgedichte sein: 
    Maximal 40 Zeilen. 
  • Einsendungen mit Absenderanschrift an info@ringelnatz-verein.de. Einsendeschluss  ist der 12. November 2021. 

Das Thema: 

Ringelnatz hat in seinen „Reisebriefen eines Artisten“ (1927) viele Städte bedichtet – jetzt antworten Stadtbewohner mit ihren eigenen modernen Gedichten darauf.  

Die Gedichte sollen  

  • den Namen der Stadt enthalten, aus der der Schreiber kommt. 
  • sich mit der Stadt auseinandersetzen und (wörtlich) einen Bezug zu Ringelnatz herstellen

Alle können mitmachen! 

  • Angesprochen sind Dichterinnen und Dichter aus „Überall“ – aus jedem Wohnort also. 
  • Gleichzeitig suchen wir Texte aus folgenden Städten, die der „reisende Artist“ Ringelnatz bedichtet hat: 
    » Amberg » Augsburg » Bad Nauheim » Bad Tölz » Bad Wimpfen » Berlin » Bremen » Darmstadt » Dresden » Eisenach » Frankfurt am Main » Frankfurt an der Oder » Graz » Hamburg » Hanau » Hannover » Kassel » Leipzig » Mannheim München » Oberammergau » Reichenbach (Vogtland) » Stuttgart » Wien » Wurzen » Zürich
  • Kontakt / Einsendeadresse: info@ringelnatz-verein.de

Die Broschüre zum Wettbewerb steht HIER zum Download bereit.

Gefördert im Rahmen von „Und seitab liegt die Stadt“ – ein Projekt
der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
(Förderprogramm „Kultur in ländlichen Räumen“)

Informationen zum Wettbewerb direkt beim Auslober / Ringelnatz-Verein

Information auf anderen Website:

Website: https://ringelnatz-verein.de/lyrikwettbewerb-kringel-a-la-ringel/
Facebook: https://www.facebook.com/photo/?fbid=255549869881076&set=a.252571673512229
Instagram: https://www.instagram.com/p/CTo6wFeohwW/
Twitter: https://twitter.com/RingelVerein/status/1436288495748792321

Doppelpremiere mit Thomas Böhme und Dieter Krause

Dienstag, 12. Oktober 2021, 19 Uhr | Buchvorstellung
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden

Thomas Böhme und Dieter Krause werden mit ihren Gedichtbänden in der Reihe Neue Lyrik in einer Doppelpremiere vorgestellt, es moderiert Michael Hametner. Die Reihe Neue Lyrik wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusammen mit der Schriftstellerin Jayne-Ann Igel und dem Schriftsteller Jan Kuhlbrodt herausgegeben.

Begrüßung: Sächsische Akademie der Künste
Grußwort: Dr. Manuel Frey, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Lesung und Gespräch: Thomas Böhme, Leipzig; Dieter Krause, Dresden
Moderation: Michael Hametner, Literaturredakteur Leipzig

Zur Anmeldung bei der Akademie / Eintritt frei  ►

Strandpatenschaft

Thomas Böhmes Band „Strandpatenschaft“ (poetenladen Verlag 2021) thematisiert die Hinfälligkeit, die sich nicht nur in der Natur zeigt, und lenkt den Blick auf den Zustand unserer Mitwelt im Allgemeinen. Dieter Krause macht in seinem Band „Geregelter Schwelbrand“ mit großer Formkraft erfahrbar, wie sehr unsere Existenz durchdrungen wird von unterschiedlichen Schichten, Bedeutungen und Zeitebenen.

Link zum Buchtitel

Thomas Böhme, geboren 1955 in Leipzig, lebt in seiner Geburtsstadt. Seit seinem Debüt Mit der Sanduhr am Gürtel, 1983 im Aufbau Verlag erschienen, hat er mehr als 20 Veröffentlichungen vorgelegt. Neben Romanen wie „Der Schnakenhascher“ (2010), Kalendergeschichten und Miniaturen wie „101 Asservate“ (2015), in denen er der Geschichte alter Worte nachgeht, liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit beim Gedicht.

Geregelter Schwelbrand

Dieter Krauss Band „Geregelter Schwelbrand“ (poetenladen Verlag 2020) macht erfahrbar, wie sehr unsere Existenz durchdrungen wird von unterschiedlichsten Schichten, Bedeutungen und Zeitebenen. Dabei überwiegt ein erzählerischer Duktus, was ihn in gewisser Weise zum Grenzgänger zwischen den Gattungen werden lässt. Die Zeitschrift „Literatur im technischen Zeitalter“ bescheinigt seinen Gedichten, dass sie Raum schaffen und ins Offene verweisen. Darin liegt ihre stille Größe. Dieter Krause weiß virtuos mit der Sprache umzugehen und begegnet ihr dennoch skeptisch.

Link zum Buchtitel

Dieter Krause wurde 1961 in Dresden geboren, studierte Fernmeldetechnik in Leipzig und lebt heute in Moritzburg. Er war noch zu DDR-Zeiten Teilnehmer am Zentralen Poetenseminars in Schwerin. 1993 folgte im Hellerau Verlag mit „Landschaft träge und flink“ sein Lyrikdebüt. Neben drei Gedichtbände veröffentlichte er die Novelle „Desertieren oder der dreißigste Sinn“. Einflussreich für seine Arbeit sind nicht zuletzt die Entwicklungen in der polnischen Lyrik.

HINWEIS: Die Durchführung der Veranstaltungen richtet sich nach den geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Sachsen https://www.coronavirus.sachsen.de/. Bitte informieren Sie sich unter https://www.sadk.de/programm über die geltenden Zugangsvoraussetzungen zu den einzelnen Veranstaltungen. Ihre Voranmeldung ist erwünscht.

Zur Anmeldung bei der Akademie / Eintritt frei  ►

Link zum Veranstalter (SAK)  ►

Neue Prosa aus Sachsen. Doppelte Lebensführung

Doppelte Lebensführung
Buchpremiere. Eine Anthologie aus Sachsen
Donnerstag, 12.12.2019 um 20 Uhr
galerie KUB, Kantstr. 18, 04275 LE

Lesung mit Christine Koschmieder, Bettina Wilpert, Patrick Beck, Bernd Wagner, Kathrin Jira (MOD), Jörg Schieke (MOD)

Doppelte Lebensführung. Neue Prosa

Worüber schreiben die Schriftsteller*innen in diesem Land und was brennt ihnen auf den Nägeln? Wir haben es mit einer literarischen Sammlung zu tun, die zugleich ein Spiegel ist, in dem wir uns erkennen können. Wir begegnen allen Spielarten des Erzählens und erleben eine Vielfalt, die Phantasie und Denken anregt. Es gibt keine Parolen, die die Welt erklären. Auch dafür stehen die Texte dieses sächsischen Lesebuchs.

Diese Anthologie versteht sich nicht als Bestenlese, sondern als aktuelle, wenn auch zwangsläufig unvollständige Bestandsaufnahme: Sachsens Gegenwartsliteratur spricht in vielen Stimmen und zu ganz verschiedenen Themen. Klassisches Storytelling steht neben lyrisch Verdichtetem, Romanauszug neben Essay und Prosa-Miniatur.

Neue Prosa.

Doppelte Lebensführung
Neue Prosa. Eine Anthologie aus Sachsen
Hrsg. von Kathrin Jira, Jörg Schieke
u. d. Sächsischen Literaturrat e.V.
Hardcover, 256 S., 21,80 Euro
ISBN 978-3-948305-03-1
poetenladen, 12.2019/01.2020

Zum Buch auf der Verlagsseite

Die Autoren

Patrick Beck – Katharina Bendixen – Marcel Beyer – Luise Boege – Thomas Böhme – Kurt Drawert – Benedikt Dyrlich – Diana Feuerbach – Heike Geißler – Franziska Gerstenberg – Martina Hefter – Kerstin Hensel – Wolfgang Hilbig – Tobias Hülswitt – Christian Hussel – Jörg Jacob – Anna Kaleri – Anja Kampmann – Christine Koschmieder – Angela Krauß – Daniela Krien – Jan Kuhlbrodt – Isabelle Lehn – Erich Loest – Wolfram Lotz – Sascha Macht – Clemens Meyer – Laura Naumann – Tom Pohlmann – Kerstin Preiwuß – Lukas Rietzschel – Uwe Tellkamp – Hans-Ulrich Treichel – Bernd Wagner – Bettina Wilpert – Jens Wonneberger – Ulrich Zieger

Veranstaltungslinks: popula

Neue Lyrik von Uta Ackermann und Uwe Kolbe in der Sächsischen Akademie der Künste


Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Neue Lyrik von Uta Ackermann und Uwe Kolbe 
Lesung und Buchvorstellung – Reihe Neue Lyrik

Begrüßung:
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Grußwort der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Dr. Frey

Lesung und Gespräch:
Uta Ackermainn, Autorin und Lyrikerin, Berlin
Uwe Kolbe, Autor und Lyriker, Dresden
Jayne-Ann Igel, Mitherausgeberin der Reihe „Neue Lyrik“

Moderation:
Michael Hametner, Literaturredakteur Leipzig

Foto : Dirk Skiba

Uta Ackermann, die heute in Berlin lebt, wurde in Dresden geboren und promovierte in Leipzig über René Char. 1989 erschien ihr Lyrikdebüt als Poesiealbum 261. Kurt Drawert schrieb damals von dichterischen Botschaften, in denen sich das Empfinden mit dem gegenwärtigen Gefühl der Kontaktlosigkeit verbinde. Neben Lyrik, Prosa, Texten für Theater und Oper, Übersetzungen aus dem Russischen und Französischen veröffentlichte sie sieben Hörspiele. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Stipendien, zuletzt ein Arbeitsstipendium der Käthe-Dorsch-und-Agnes-Straub-Stiftung. In ihrem neuen Band „99 Sätze über Engel“ führt sie den Leser durch alle Spielarten des Engelhaften, poetisch, verspielt, voller Überraschungen.

Uwe Kolbe wurde 1957 in Berlin geboren und lebt in Dresden. Seit 1980 veröffentlicht er neben Gedichtbänden regelmäßig Essays, Prosa, Nachdichtungen und Übersetzungen fremdsprachiger Poesie und ist publizistisch tätig. Zuletzt erschienen der Roman „Die Lüge“ (2014) sowie die Gedichtbände „Gegenreden“ (2015) und „Psalmen“ (2017) im S. Fischer Verlag Frankfurt am Main. 2019 kam sein Band „Die sichtbaren Dinge“ in der Reihe Neue Lyrik heraus.

In Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Uta Ackermann
Neunundneunzig Sätze über Engel
Reihe Neue Lyrik – Band 16
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Hardcover, ca. 128 S., 18,80 Euro
ISBN 978-3-940691-95-8
poetenladen Verlag 2019

Uwe Kolbe
Die sichtbaren Dinge
Reihe Neue Lyrik – Band 17
Herausgegeben von Jayne-Ann
Igel, Jan Kuhlbrodt, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Hardcover, ca. 72 S., 18,80 Euro
ISBN 978-3-940691-98-9
poetenladen Verlag 2019

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Teil der Bewegung Frankfurt 2019


19. Oktober 2019  | 20 Uhr
Teil der Bewegung

Frankfurter Salon, Braubach Straße 32,  Frankfurt a.M. OPEN BOOKS

Auch dieses Jahr feiern wir die Lyrikanácht mit Musik:  Teil der Bewegung. Im Rahmen von open books findet die schönste Lyriknacht des Jahres zur  Buchmessen in Frankfurt diesmal im Frankfurter Salons statt.

Es lesen:

Michael Braun und Jürgen Nendza
Guntram Vesper

Musik: Sinu

Özlem Özgül Dündar
Arve Kleiva
Anja Utler

Musik: SInu

Martina Weber
Wolfgang Schiffer
Charlotte Warsen

Es  moderieren: Carolin Callies und Christian Dinger

Eine Lesenacht von Edit – Papier für neue Texte, kookbooks, KOOK e.V., poetenladen und Schöffling & Co. und mit Elif als Gastverlag, freundlich unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen von OPEN BOOKS.

Eintritt: 5 €

Buchpremiere mit Katharina Bendixen

Donnerstag, 12.09.2019 um 19.00 Uhr
Stadtbibliothek, Veranstaltungsraum „Huldreich Groß“

Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig
„Buchpremieren Leipziger Autoren in der Stadtbibliothek“

Lesung und Gespräch mit Katharina Bendixen
Moderation: Tino Dallmann
Musik: Ekky Meister und Sascha Werchau


Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verband deutscher Schriftsteller und dem Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V.
Eintritt: frei

Katharina Bendixen: Mein weißer Fuchs

Mein weißer Fuchs – Neue Erzählungen von Katharina Bendixen

Die Leipziger Autorin Katharina Bendixen (geboren 1981) stellt im Gespräch mit Tino Dallmann ihren neu erschienenen Erzählband „Mein weißer Fuchs“ vor. Nach ihrem Roman „Ich sehe alles“ und mehreren erfolgreichen Kinderbüchern ist dies ihr vierter Prosaband. Mit gewohnt klarer Sprache skizziert die Autorin die Alltagswelt und durchbricht ihre Schilderungen immer wieder souverän und gleichzeitig behutsam mit Sprachbildern, die surrealen Kontexten entnommen sind. Mitunter erinnern ihre Texte an den magischen Realismus.

Bereits der erste Satz der Titelerzählung eröffnet eine Welt, die unendlich vertraut erscheint, doch hinter der Fassade des Alltags tun sich Abgründe auf: Ein weißer Fuchs schaut aus dem Spiegel, Herzen bestehen im wahrsten Sinne aus Eis, und das Haustier aus einem dunklen Käfigwinkel wird zu einem Fabelwesen, das seiner Besitzerin ein goldenes Ei beschert. Diese Abgründe konsequent und mit höchster Genauigkeit herauszuarbeiten, ist die Kunst, die Katharina Bendixen meisterlich beherrscht. Musikalisch wird der Abend von dem Jazz-Duo Ekky Meister (Keyboard) und Sascha Werchau (Cello) bestritten.

Katharina Bendixen (Foto: regentaucher)

Katharina Bendixen 
Mein weißer Fuchs
Erzählungen
Hardcover, ca. 112 S., 18,80 Euro
ISBN 978-3-940691-97-2
poetenladen Verlag 2019 

Mein weißer Fuchs im poetenladen erschienen

Uta Ackermann: 99 Sätze über Engel

Lesung am Samstag, 15.12.2018 | 18:30 Uhr
Buchhandlung Herschel, Anklamer Straße 38, 10115 Berlin
Angela Winkler liest aus Uta Ackermanns neuem Band  
Neunundneunzig Sätze über Engel

In ihrem neuen Lyrikband führt uns Uta Ackermann durch alle Spielarten des Engelhaften, poetisch, verspielt, voller Überraschungen. Der Engel als Rettungsengel, als unebrechenbarer Begleiter, als Schlüsselengel oder als Engel im Café – bis hin zum Engel des Abschieds: »Lösch alle Nummern, alle Konten, unser Kredit ist erschöpft, einen neuen wird es nicht geben.«

Engel aus dem Off, dunkle Gestalten, weder märchenhaft noch biblisch, unvermittelt tauchen sie auf, stellen Fragen und damit alles in Frage, behaupten rettend zu sein und geben zerstörerische Anweisungen, verharren unerreichbar im Flugmodus, wenn sie doch einmal angerufen werden, sie dulden keinen Widerspruch, der dennoch die einzig mögliche Antwort ist. 



Uta Ackermann: 99 Sätze über Engel

Neunundneunzig Sätze über Engel
Reihe Neue Lyrik – Band 16
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Hardcover, ca. 128 S., 18,80 Euro
ISBN 978-3-940691-95-8
poetenladen Verlag 2019 (lieferbar 12/2018)

Das Buch im Online Shop
Das Buch im Verlag

Uta Ackermann und Angela Winkler (privat)

Schnittstellen der Literatur – Der Verleger und seine Autoren

Andreas Heidtmann und Jürgen Nendza

Mi., 05. Dezember, 19:30 Uhr
Literaturhaus, Vortragssaal, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt
Gespräch, Lesung, Lesebühne
Eintritt frei

Seit gut zehn Jahren gibt es den poetenladen Verlag in Leipzig, der heute zu den interessantesten Independent-Verlagen im deutschen Sprachraum gehört und zahlreiche vor allem jüngere Autorinnen und Autoren entdeckt und hervorgebracht hat.  Zum Verlag gehören eine viel beachtete Internetplattform für Literatur und die Zeitschrift poet, die zweimal jährlich erscheint.
Wir sprechen mit dem Verleger und stellen dessen Verlagsarbeit vor. Ein Autor seines Hauses ist auch Jürgen Nendza, der für sein lyrisches Werk soeben den Christian-Wagner-Preis erhielt und zu den wichtigsten Lyrikern seiner Generation gehört. Er liest aus seinem jüngsten Gedichtband „picknick“.

Veranstalter Zentrum für junge Literatur – Textwerkstatt

Jürgen Nendza

Jürgen Nendza, geboren 1957 in Essen, lebt in Aachen. Stu­dium der Germa­nis­tik und Philo­sophie; Pro­mo­tion. Lyrik, Prosa, Hörspiel, Features, Herausgaben. Verschiedene lite­rari­sche Aus­zeich­nungen: unter anderem Ly­rik­preis Meran, Lite­ratur­stipendium der Kunst­stiftung NRW, Ams­terdam­stipendium. 2018 wurde Jürgen Nendza für sein »lyrisches Lebenswerk« mit dem Christian-Wagner-Preis ausgezeichnet.

Andreas Heidtmann, Verleger

Andreas Heidtmann, 1961 geboren in Hünxe (Kreis Wesel) am Nieder­rhein. Klavierstudium in Köln, Studium der Germanistik und Philosophie in Berlin. Jazz-Auftritte, Arbeit als Verleger, Heraus­geber und Autor. Gründete 2005 das Webportal poeten­laden und 2007 den gleich­namigen Verlag, in dem auch die Lite­ratur­zeitschrift poet erscheint. Die Zeitschrift poet erhielt 2010 den Calwer Hermann-Hesse-Preis. Preise und Stipendien u.a. des Berliner Kultursenats 1993, 1996, 2000, Literatur-Stipendium der Stadt Leipzig 2002, Calwer Hermann-Hesse-Preis 2010 (als poet-Herausgeber), Lessing­förder­preis 2011, Förder­preis zum Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur (für den poetenladen).

Link zum Literaturhaus

Eltern sein? Autor*in sein? – die poetin bei niemerlang

Ort : Verein für zeitgenössische Kunst Leipzig, Kolonnadenstr. 6, Leipzig
Termin: Mittwoch, 21.11.2018, 20 Uhr (Buß- und Bettag)

Eine Premiere:  Die poetin bei niemerlang mit Texten, Gesprächen, Diskussionen zum Thema Eltern sein? Autor*in sein?

Es lesen und diskutieren: 
Kerstin Preiwuß, Ron Winkler, Nancy Hünger, 
Carolin Calliees (Mod), Sibylla Vričić Hausmann (Mod)

»Mit Kindern rutscht das Schreiben in den Alltag zurück.« Kerstin Preiwuß

die poetin bei niemerlang

 »Gebären ist ein Synonym für alle Formen des Schaffens.« Mithu M. Sanyal

niemerlang

Zur Website niemerlang

Die 25. Ausgabe der poetin ist eine besondere Ausgabe, denn erstmals zieht sich das Gesprächsthema durch alle Rubriken des Heftes. Wenn es um Autorschaft und Elternschaft geht, steht naturgemäß die Perspektive der Autorinnen und Autoren im Mittelpunkt, doch fördern die Beiträge in ihrer Vielfalt Wesent­liches zutage, das für alle Leser, ob Eltern oder nicht, in vergleichbarer Weise gilt.

 »Ich empfand und empfinde das Konzept Kleinfamilie als die Hölle!« Christiane Rösinger

poetin nr. 25
Literaturmagazin
Herausgeber: Andreas Heidtmann
Konzept: Carolin Callies
Prosaredaktion: Katharine Bendixen
poetenladen, Herbst 2018
272 Seiten, 9.80 Euro
ISBN 978-3-940691-94-1

Zur poet-website

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Kulturamt der Stadt Leipzig

»Die Zeit vergeht anders mit Kindern.« Markus Orths:

Weg zwischen wechselnden Feldern – Buchpremiere in Hainichen

9. November 2018, 20 Uhr
Gellert-Museum, Oederaner Str. 10, 09661 Hainichen

»Weg zwischen wechselnden Feldern«
Lesung & Gespräch mit Autor Andreas Altmann & Verleger Andreas Heidtmann

Abendofferte: Bücher, fabelhafte Objekte des Autors und Vorzugsgrafiken

Andreas Altmann, geboren 1963 in Hainichen (Sachsen), absolvierte ein sozialpädagogisches Studium und lebt heute in Berlin. Er veröffentlichte inzwischen zehn Gedichtbände und erhielt unter anderem den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis, den Christine-Lavant-Lyrikpreis, den Erwin-Strittmatter-Preis, die Ehrengabe der Schillerstiftung (Dr.-Manfred-Jahrmarkt-Ehrengabe 2011) sowie den Literaturpreis 2012 des Sächsischen Kunstministeriums.

Andreas Altmann: Weg zwischen wechselnden Feldern

Ein grüner Wind hat seinen Schlaf über das Land gespannt

Andreas Altmanns Gedichtband Weg zwischen wechselnden Feldern lebt von der eindrücklichen Fülle poetischer Klänge und einer zwischen Magie und Melancholie schwebenden Bildhaftigkeit. Selten hat der 1963 geborene Lyriker die Elemente seiner Dichtung in eine prägnantere Struktur überführt. Es ist ein Plateau aus Feldern entstanden, die in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen. Sie reichen von Wetterfeldern über Geisterfelder bis zu Marienfeldern und bilden die thematische Topographie des Bandes.

»Träume wildern in der Wirklichkeit«, heißt es in einem der Gedichte. Umgekehrt gilt, dass die Wirklichkeit der Gedichte von so beklemmenden wie zauberhaften Träumen durchwoben ist und den Leser mit ihren Panoramen in den Bann zieht. Es ist die Faszination einer mit allen Sinnen erkundeten und wiedererkundbaren Welt, in der Kranichtänze und Schlafnarben, Pappelschnee und Wolfsspuren zu entdecken sind.

Eintritt: 6,00/4,00 Euro