Schlagwort-Archiv: poetenladen

Buchpremiere mit Andra Schwarz und Sibylla V. Hausmann in der Stadtbibliothek Leipzig

Lesung und Gespräch mit Andra Schwarz und Sibylla Vričić Hausmann

Donnerstag, 14.12.2017 um 19 Uhr
Stadtbibliothek Leipzig, Saal „Huldreich groß“
Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig

Moderation: Jörg Schieke, Musik; Pegelia Gold
Eintritt: frei

Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verband deutscher Schriftsteller und dem Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V.
„Buchpremieren Leipziger Autoren in der Stadtbibliothek“

Dichterisches Doppel-Debüt

Andra Schwarz; Foto: Ildiko Sebestyen

Sibylla Vričić Hausmann; Foto: Ulrich Schäfer-Newiger

Der Horizont ist bloß eine rhetorische Figur für Anwesenheit

Die Leipziger Autorinnen Sibylla Vričić Hausmann und Andra Schwarz stellen gemeinsam ihre Debüts aus der „Reihe Neue Lyrik“ vor, die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Kooperation mit dem poetenladen Verlag herausgebracht wird.

Beide Dichterinnen sind bereits mehrfach für ihr Schreiben ausgezeichnet worden. Andra Schwarz erhielt 2017 den Leonce-und-Lena-Preis, dessen Jury sich von der leisen Präzision ihrer Gedichte beeindruckt zeigte. Mit großer Eindringlichkeit und Dynamik widmet sich ihr Band „Am morgen sind wir aus glas“ zentralen menschlichen und alten poetischen Themen.

Sibylla Vričić Hausmanns Buch „3 FALTER“ erweist sich als feingliedrige Komposition von Zyklen, in denen auf bedeutende Frauengestalten wie Christine de Pizan und Maria Sibylla Merian Bezug genommen wird. Die narrative Struktur ihrer Dichtung wird kunstvoll durch Ellipsen, Inversionen und Abbreviaturen aufgebrochen.

Der Abend wird von Jörg Schieke moderiert. Die Jazzsängerin Pegilia Gold übernimmt – in Begleitung eines Akkordeonisten – den musikalischen Part.

 

Andra Schwarz
Am morgen sind wir aus glas 

Reihe Neue Lyrik – Band 13
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
ca. 88 S., Hardcover, Euro 18,80
poetenladen Verlag, Oktober 2017

 

Sibylla Vričić Hausmann
3 FALTER
Reihe Neue Lyrik – Band 14
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
ca. 88 S., Hardcover, Euro 18,80
poetenladen Verlag, Januar2018

poet Leseparty Herbst 2017

poet Leseparty in der galerie Kub

28.10.2017 · Samstag · 20 Uhr
Galerie KUB, Kantstr. 18, 04275 Leipzig
Lesung · Musik · Gespräch
poet Leseparty Im Rahmen des Leipziger Literarischen  Herbstes

Autoren, Musiker, Gäste der poet Leseparty:
David Blum ·  Eva Roman ·  Christian Schloyer
Performance-Kollektiv PIK 7 ·  Ulrike Feibig · Martina Hefter  ·  Angelika Waniek
Mod:  Katharina Bendixen ·  Andreas Heidtmann
Musik: Karolina Trybala & Begleitung  · Vocalist

Eintritt frei

 

 

Der 23. poet ist im Anflug! Und er ist eine „poetin“. Das Erscheinen nimmt der poetenladen zum Anlass einer literarisch spannenden Darbietung aus Lesung, Autorendialog und Life-Musik in der galerie KUB. Unter den Lesenden sind Eva Roman, die bei Wagenbach debütierte, der Leipziger Prosa-Autor David Blum und der Autor & Performer Christian Schloyer, der für seine spielerischen Texte jüngst den Lyrikpreis München erhielt.

Besonders freuen wir uns auf das Performance-Kollektiv PIK 7 (Ulrike Feibig, Martina Hefter, Angelika Waniek) und auf die Jazzvokalistin Karolina Trybala, die mit funkelnder Stimme den Abend vom Tango bis zum Chanson bereichert. Natürlich erfährt man auch einiges über das neue Magazin, das sich dem Thema „Literatur und Reichtum“ widmet und nicht nur nach den materiellen Schätzen im Leben fragt.

 

 

Der poetenladen im Raabe-Haus

Veranstalter: Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig
Veranstaltungsort: Raabe-Haus, Leonhardstr. 29a, 38102 Braunschweig
Sonntag, 17.09.2018 um 11 Uhr  (Matinee)

Andreas Heidtmann und Hans Gerd Hahn stellen den Verlag
und zwei seiner Autorinnen vor, die in den Kritiken hoch gelobt wurden:
Katharina Bendixen liest aus ihrem Debütroman und Anne Seidel präsentiert ihren Lyrikband „Chlebnikov weint“.

Eintritt frei

er „Poetenladen“ wird 2017 zehn Jahre alt – als Verlag. Der Schwerpunkt des Verlags liegt bei der jungen Literatur von der Erzählung über den Roman bis zur Lyrik. Vermittler zwischen der virtuellen und der haptischen Welt ist das Magazin „poet“, das starke Resonanz in der Literaturszene findet. Dass anspruchsvolle Werke – auch Lyrik – Erfolg haben können, zeigen viele Auszeichnungen an Autorinnen und Autoren des Verlags. Der Weg führt für den „Poetenladen“ nicht in die Digitalisierung, sondern zum gut
gemachten Buch, das man gern in die Hand nimmt.

 

Katharina Bendixen: Ich sehe alles

„Wie Katharina Bendixen es schafft, uns in diese Gedankenwelt zu ziehen, das ist wirklich große Kunst. Das macht auch das Lesevergnügen aus. Und das macht sie mit ganz sparsamen Mitteln mit einer klaren, präzisen und unglaublich eindringlichen Sprache“
radio eins, Marion Brasch,

Anne Seidel: Chlebnikov weint

„Mit einem atmosphärischen, oft klassisch anmutenden Vokabular entsteht in diesen Gedichten ein Bewusstseinsraum, der die logische Struktur der Sprache außer Kraft setzt und stattdessen Brüche, Verkantungen, Öffnungen erzeugt – immer auf der Suche nach einer grundlegenden Stille, von der sich die Wahrnehmungen flüchtig abheben.“

Ly­rik­emp­feh­lung der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung, des Ly­rik Ka­bi­netts u. d. Li­te­ra­tur­werk­statt Ber­llin

Leuchtende Wurzeln im Literaturinstitut. Mai-Lesung

Samstag, 27. Mai, 19:30 Uhr
Literaturinstitut Leipzig,  Wächterstraße 34, 04107 Leipzig
Mit Lara Rüter, Janin Wölke, Lina Leonore Morawetz und Alexander Schnorbusch
Moderation: Özlem Özgül Dündar, Alexander Kappe, Sibylla Vričić Hausmann
EIntritt frei | Auf Facebook

In der letzten Maiwoche haben wir noch ein ganz besonderes lyrisches Happening für euch Leipziger Dichtungsfreunde (und extra Angereiste!): eine exquisite Lesung aus der Anthologie Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten. Lasst alle Knollen stehen und liegen und markiert euch das sofort fett im Kalender – denn toll wird es.

Ansicht der leuchtenden Wurzeln im DLL

Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten
Lyrik aus den deutschsprachigen Literaturinstitute
ca. 128 S., Klappenbroschur
Euro 17,80
ISBN 978-3-940691-79-8
poetenladen Verlag, 2017
Portofrei bestellen ►

Nach unserer Leseoffensive rund um die Buchmesse sowie Abstechern nach Berlin und auch Zwickau (yes) beehren wir nun das gar nicht mal so alte, aber durchaus erwürdige Deutsche Literaturinstitut. Den Abend bestreiten wir gleich mit vier Lesenden (und womöglich einem weiteren Star-Gast), bisher auf der Karte stehen Lara Rüter, Janin Wölke, Lina Leonore Morawetz und Alexander Schnorbusch. Letzterer wird das Unmögliche möglich machen und trotz einer Distanz von 7.925km für uns audiovisuell zur Verfügung stehen.

Los geht es um 20 Uhr, Schauplatz des Spektakels ist also: Deutsches Literaturinstitut Leipzig. Kommt vorbei, Eintritt frei, frische lyrische Gesichter auf Hochtouren sehen und ein Kaltgetränk in Empfang nehmen – es gibt ehrlich gesagt nichts Besseres. Wer mit einem Knollengewächs in der Hosentasche erscheint, kriegt noch freieren Eintritt.

Moderation: Özlem Özgül Dündar, Alexander Kappe, Sibylla Vričić Hausmann.

Lara Rüter, geboren 1990 in Hannover. Studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig seit 2013. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt Lyrik von Jetzt 3, BELLA triste und randnummer 6,7,8. Mitherausgeberin der Tippgemeinschaft 2017.

Janin Wölke, geboren 1982 in Berlin, seit 2013 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, Veröffentlichungen u.a. in Tippgemeinschaft 2016, Jahrbuch der Lyrik 2015, Lyrik von Jetzt 3, Ostragehege (Heft 77). Lyrikdebüt: was passiert wirklich, wenn wir stolpern? (hochroth Verlag Berlin).

Lina Morawetz, geboren in Salzburg, Österreich, absolvierte ein BA Studium in Italien und einen Master in Visual Cultures am Goldsmiths College, University of London. Von 2007 bis 2014 lebte und arbeitete sie in Wien. Aktuell Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo sie auch lebt. Zuletzt arbeitete sie als Redenschreiberin für ein deutsches Staatsministerium. Edit Essaypreis 2013.

Alexander Schnorbusch, geboren 1986 in Winterberg, studierte Philosophie in München und Literarisches Schreiben in Leipzig. Er lebt in Ulaanbaatar, wo er als Redakteur und Mitherausgeber zweier Buchreihen für den Monsudar Verlag tätig ist. Publikationen in Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, Tippgemeinschaft. Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts sowie online für den SWR 2 (https://tinyurl.com/lgzjznc) und das Logbuch Suhrkamp (https://tinyurl.com/k94bn7l).

Michael Braun:
„Die Anthologie Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten ist ein einzigartiges Experiment. Zum ersten Mal werden Gedichte von Autorinnen und Autoren aus den vier bestehenden Literaturinstituten in Deuschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen: aus dem Schweizerischen Literaturinstitut in Biel (gegründet 2008), aus dem Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien (neu konzipiert 2009), dem Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim (gegründet 1999) und dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig (neu gegründet 1995).“

Die Herausgeberinnen:
„Was verstehen wir unter leuchtenden Wurzeln? Wir möchten glauben, dass die Literaturinstitute Wurzel-Orte, Orte der Radikalität sind. Wir denken, dass es notwendig ist, den eigenen literarischen Standpunkt erst einmal grundsätzlich in Frage zu stellen, um etwas Lesenswertes zu schreiben; Diskussionen und Konfronationen an den Instituten helfen häufig dabei. Leuchtend sind für uns vor allem auch die „abwegigeren“ Entwürfe, über die man ins Stolpern gerät, Zungenbrecher, die sich wildernd und sabotierend in sprachlichen Konventionen und literarischen Traditionen zu bewegen wissen.“

Leipzig literarisch – Kirchentag 2017

Der poetenladen mit Leipziger Autorinnen und Autoren beim Evangelischen Kirchentag

Freitag 26. Mai 2017, 17 – 18:30 Uhr
Kongresshalle am Zoo, 1. OG, Schumann-Saal, Pfaffendorfer Str. 31, Leipzig
Die AutorInenn lesen aus ihren Büchern und sprechen mit Andreas Heidtmann, poetenladen Verlag, über Luther, Glaube und die Leipziger Literaturszene,

Mit Carl-Christian Elze, Lyriker und Schriftsteller, Leipzig
Ulrike Feibig, Lyrikerin, Leipzig
Jan Kuhlbrodt, Schriftsteller, Leipzig
Moderation: Andreas Heidtmann, Verleger, Leipzig


Ulrike Feibig: perlicke, perlacke

Ulrike Feibig, 1984 in Magdeburg geboren, studierte Kunstvermittlung an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut.
Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, bildende Kunst, Tanz/Performance durch. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. perlicke perlacke, mein Herz schlägt ist ihr Debütband.

Gedichte, Collagen, Wortzaubereien – all das trifft auf die Texte Ulrike Feibigs zu. Neben der Collagen erweist sich das Spiel mit Lauten und Metren, mit Reimen und Refrainhaftem als substantiell für ihre Arbeiten. Schon der Titel beschwört – im zauberwörtlichen Sinn – jenen Bereich herauf, in dem Worte nicht nur Bilder evozieren, sondern ganze Welten real werden lassen.

»Wir collagieren, und mit Wir seien hier alle gemeint, jeder Mensch und wahrscheinlich auch jedes zumindest höhere Tier. Aus unseren Eindrücken bauen wir etwas zusammen, das wir die Welt nennen, und das wir dann wieder zerlegen, analysieren können.« Aus dem Nachwort zu Ulrike Feibigs Band.«

Jan Kuhlbrodt: Das Model

Jan Kuhlbrodt, geboren 1966 in Chemnitz, lebt als Autor und Herausgeber in Leipzig. Er studierte Philosophie, Ökonomie, Soziologie und Politikwissenschaften in Leipzig und Frankfurt/Main sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Jan Kuhlbrodt hatte verschiedene Lehraufträge und Gastdozenturen für Literatur und Kreatives Schreiben inne, aktuell am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Redakteur bei EDIT und Ostragehege und betreibt den Blog Postkultur. Von ihm erschienen mehrere Prosa- und Lyrikbände, er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

»Souverän wandelt Jan Kuhlbrodt zwischen narrativen und essayistischen Passagen und erweist sich dabei als Autor, der trotz hohen Reflexionsniveaus mit Leichtigkeit, Melancholie und Selbstironie erzählen kann.«
Aus der Laudatio zum Literaturpreis des Sächsischen Staatsministeriums 2014

 

Cal-Christian Elze: diese kleinen, in der luft hängenden, bergpredigenden gebilde

Carl-Christian Elze wurde 1974 in Berlin geboren und lebt in Leipzig. Er studierte Biologie und Germanistik, und von 2004-2008 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Von 2002 bis 2009 war er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift plumbum, die 2007 mit dem V.O. Stomps Preis der Stadt Mainz ausgezeichnet wurde. Carl-Christian Elze schreibt Gedichte, Prosa, Drehbücher und Libretti. Zahlreiche Einzelveröffentlichungen und Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien wie EDIT, Lyrik von Jetzt 2 und Jahrbuch der Lyrik. Carl-Christian Elze erhielt für sein Werk verschiedene Preise, zuletzt den Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis der Stadt Cuxhaven und ein Bundesstipendium für das Deutsche Studienzentrum Venedig.

Mikrokosmos, Makrokosmos, Universum: Durch Carl-Christian Elzes neuen Lyrikband bewegt man sich wie eine Ameise über eine Kugel – oder über ein Möbiusband. Die ganze Welt auf einem dicht beschriebenen Streifen Papier. Urknall und Liebe begegnen sich nicht in einem metaphorischen Verhältnis, sondern als tatsächlicher Zusammenhang, der ein paar Jahrmillionen in zwei Versen verbindet. In dieser Kugel findet sich Großes auf kleinstem Raum, stets sind Extreme ihrem Gegenteil nah.

Lyrikbuchhandlung auf der Leipziger Buchmesse 2017

Die Buchhandlung der Lyrikverlage

Lesungen vom 22. bis 24.03.2017 / Mi-Fr 19.00-01.00 Uhr / Kunstraum D21

Für den Poetenladen lesen Sibylla Vričić  Hausmann / Katia Ditzler (Donnerstag 21 Uhr) und David Krause (Freitag 24 Uhr).

Lyrikbuchhandlung

Mittwoch, 22.3.

20.00 Uhr
Nadine Maria Schmidt (Konzert)
Julia Dathe (Elif Verlag)

21.00 Uhr
DiRK (Verlag Peter Engstler)
Özlem Özgül Dündar (Verlag Das Wunderhorn)
Kenah Cusanit (hochroth Berlin)

22.00 Uhr
Daniel Schmidt (hochroth Leipzig)
Alfred Schreiber (Edition Rugerup)
Alexander Graeff (Verlagshaus Berlin)

23.00 Uhr
Tim Holland (gutleut verlag)
Birgit Kreipe (kookbooks)
Steffen Popp (kookbooks)

00.00 Uhr
Bertram Reinecke (Reinecke & Voss)
Marius Hulpe (Lyrikedition 2000)

Donnerstag, 23.3.

20.00 Uhr
Frank Milautzki (gutleut verlag)
Tobias Roth (hochroth Wien)
Bela Chekurishvili (Verlag Das Wunderhorn)

21.00 Uhr
Kathrin Bach (Parasitenpresse)
Kai Pohl (gutleut verlag)
Sibylla Hausmann/Katia Ditzler (Poetenladen)

22.00 Uhr
Tobias Roth (Verlagshaus Berlin)
Marcus Roloff (Verlag Das Wunderhorn)
Felix Schiller (hochroth München)

23.00 Uhr
Niklas Bardeli (hochroth Wiesenburg)
Helmut Seethaler (hochroth Wien)
Lyrik im Anthropozän (kookbooks)

00.00 Uhr
Adrian Kasnitz (Parasitenpresse)
Gundula Schiffer (Größenwahn Verlag)
Daniel Bayerstorfer (hochroth München)
Nico Feiden

Freitag, 24.3.

20.00 Uhr
Margret Kreidl (Edition Korrespondenzen)
Hans Thill (roughbooks)
Margitt Lehbert liest Rolf Jacobsen (Edition Rugerup)

21.00 Uhr
Lea Schneider (Verlagshaus Berlin)
Pablo Jofré (Parasitenpresse)
Sascha Kokot (edition AZUR)

22.00 Uhr
Imre Payer (hochroth Budapest)
Slata Kozakova (Reinecke & Voss)
Nancy Hünger (edition AZUR)

23.00 Uhr
Johannes Tröndle (hochroth Wien)
Elena Pallantza (Reinecke & Voss)
Cristian Forte (hochroth Berlin)

00.00 Uhr
David Krause (Poetenladen)
Hendrik Jackson (kookbooks)
Ron Winkler (hochroth Wiesenburg)
Paul-Henri Campbell (Verlag Das Wunderhorn)

Doppelpremiere mit Elke Erb und Ulrike Feibig

Doppelpremiere  in der Sächsischen Akademie der Künste, Akademiesalon

REIHE NEUE LYRIK | Elke Erb und Ulrike Feibig
Montag, 12. Dezember 2016, 19 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3

Begrüßung:  Wilfried Krätzschmar, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Lesung: Elke Erb und Ulrike Feibig
Moderation: Jayne-Ann Igel und Jan Kuhlbrodt, Herausgeber der Reihe Neue Lyrik

In einer Doppelpremiere werden Elke Erb und Ulrike Feibig aus ihren aktuellen Bänden der Reihe Neue Lyrik lesen. Die erfolgreiche Lyrikreihe wurde von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2011 gegründet, die im Wechsel je ein lyrisches Debüt und Gedichte eines etablierten Lyrikers herausgibt (Poetenladen Verlag Leipzig). Die Lesung in der Sächsischen Akademie der Künste verkörpert das Prinzip der Reihe und gibt einen Einblick in die spannungsreiche Vielfalt heutiger Lyrik. Das Dichterinnenduo wird moderiert von den Autoren und Mitherausgebern der Reihe Jayne-Ann Igel und Jan Kuhlbrodt.

ELke Erb und Ulrike Feibig

Elke Erb und Ulrike Feibig

In ihrem neuen Band „Gedichte und Kommentare“ könne man, so schrieb die FAZ, Elke Erb bei der Arbeit zusehen. Für Ulrike Feibig, Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig, erweist sich neben der Collage das Spiel mit Lauten und Metren, mit Reimen und Refrainhaftem als substantiell für ihren Debütband „Perlicke, perlacke, mein Herz schlägt“.

Elke Erb, geboren 1938 in Scherbach (Eifel), siedelt 1949 nach Halle über. Nach ihrem Lehrerexamen war sie mehrere Jahre als Lektorin tätig. Seit 1966 arbeitet sie als freiberufliche Autorin und Übersetzerin. Elke Erb ist Mitglied der Sächsischen und der Berliner Akademie der Künste und wurde vielfach für ihr Werk ausgezeichnet, so unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Erich-Fried-Preis.

Elke Erb: Gedichte u Kommentare

Elke Erb: Gedichte u Kommentare

Elke Erb
Gedichte und Kommentare
Reihe Neue Lyrik – Band 10
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Hrsg. von Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
200 Seiten, Euro 16.80, ISBN 978-3-940691-72-9
Hardcover, poetenladen  2016

Ulrike Feibig, 1984 in Magdeburg geboren, studierte Kunstvermittlung an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, bildende Kunst, Tanz/Performance durch. Sie veröffentlicht in Zeitschriften uud Anthologien. „perlicke perlacke, mein Herz schlägt“ ist ihr Debütband.

Reihe Neue Lyrik Band 11

Reihe Neue Lyrik Band 11

Ulrike Feibig
perlicke perlacke, mein Herz schlägt
Reihe Neue Lyrik – Bd. 11
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Hrsg. von Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
Hardcover, poetenladen, 2016
96 S. | 16.80 €, ISBN 9783940691767

Was ist der poetenladen?

Der poetenladen im Haus für Poesie (Berlin)

Mittwoch, 30.11.2016  um 19 Uhr
Haus für Poesie, Knaackstr. 97, 10435 Berlin (Kulturbrauerei)

Im poetenladen steht man nicht an. Im poetenladen gibt es Gedichte und andere Texte – in Büchern und im Web. Der Verlag poetenladen bewegt sich zwischen der virtuellen und der haptischen Welt. Seinen Ursprung hat er in dem Internetportal poetenladen.de. Neben Buchpublikationen er- scheint im Verlag halbjährlich das Magazin „poet“, das Einblick in die junge Literaturszene gibt. Der erste Buchtitel kam 2007 heraus. Von da an entwickelte sich der Verlag zu einem der wichtigsten Multiplikatoren anspruchsvoller deutscher Lyrik. Er veröffentlichte Bände bedeutender Dichterinnen und Dichter wie Elke Erb und Wulf Kirsten. 120 sind es bislang.

potenladen,

potenladen: Róža Domašcyna, Thomas Böhme, Andreas Heidtmann, Jan Kuhlbrodt (Mod.)

Zu Gast sind neben Verleger Andreas Heidtmann (geb. 1961 in Hünxe) die sorbische Dichterin Róža Domašcyna (geb. 1951 in Zerna) und der Dichter Thomas Böhme (geb. 1955 in Leipzig). Jan Kuhlbrodt spricht mit ihnen über die Geschichte und die Bedeutung des Verlags. Domašcyna liest aus ihrem Band Die dörfer unter wasser sind in deinem kopf beredt (poetenladen 2016), und Böhme aus Abdruck im Niemandswo (poetenladen 2016).

Abdruck im Niemandswo

Thomas Böhme: Abdruck im Niemandswo

Ab­druck im Nie­man­ds­wo ver­eint Ar­bei­ten aus den letz­ten zehn Jah­ren mit neu­en Ge­dich­ten und spie­gelt auf die­se Wei­se die un­ge­heu­re the­ma­ti­sche Viel­falt und den For­men­reich­tum des ly­ri­schen Schaf­fens von Tho­mas Böh­me. Al­te Böh­me-Fans und Le­ser, die sein Werk erst ent­de­cken woll­ten, kom­men so glei­cher­ma­ßen auf ih­re Kos­ten.
Kreuzer, Leipzig

 

Róža Domašcyna

Róža Domašcyna: Die dörfer unter wasser sind in deinem kopf beredt

 

„Die Gedichte der Róža Domašcyna stehen in denkbar weitester Entfernung zur sorbischen Heimatfolklore und zu allen naiven Versuchen, in den jenseitigen Dörfern der Lausitz ein idyllisches Paradiesgärtlein zu verorten. Dagegen sind es immer wieder vokabuläre Reize, fremde Laute, bizarre Wörter-Funde, an denen sich die poetische Phantasie der Dichterin entzündet und ihr Nomadisieren zwischen den Sprachwelten in Gang setzt.“
der Freitag, Michael Braun

 

poet Leseparty 2017

poet Leseparty in der galerie Kub

28.10.2017 · Samstag · 20 Uhr
Galerie KUB, Kantstr. 18, 04275 Leipzig
Lesung · Musik · Gespräch
poet Leseparty Im Rahmen des Leipziger Literarischen  Herbstes

Autoren, Musiker, Gäste der poet Leseparty:
David Blum ·  Eva Roman ·  Christian Schloyer
Performance-Kollektiv PIK 7 ·  Ulrike Feibig · Martina Hefter  ·  Angelika Waniek
Mod:  Katharina Bendixen ·  Andreas Heidtmann
Musik: Karolina Trybala & Begleitung  · Vocalist

Eintritt frei

 

Der poetenladen lädt zur großen Leseparty ein: Performance, Life-Musik und Lesung in der Leipziger Galerie KUB. Unter den Lesenden sind Eva Roman, die bei Wagenbach debütierte, der Leipziger Prosa-Autor David Blum und der Performer Christian Schloyer, der für seine spielerischen Texte, die sich an Computerspiele orientieren, jüngst den Lyrikpreis München erhielt. Mit Spannung darf man den Auftritt des Performacekollektivs PIK 7 erwarten und die Sängerin Karolina Trybala, die mit Begleitung den Abend mit Chansons und Jazz bereichert. Natürlich erfährt man auch einiges über das neue poet-Magazin, das sich dem Thema „Literatur und Reichtum“ widmet und nach den wahren Schätzen im Leben forscht.

Veranstalter: poetenladen, Leipziger Literarischer Herbst

 

 

 

Jäger Gejagte – 5 Gedichte von Uwe Hübner

Jäger Gejagte – 5 Gedichte von Uwe Hübner

Peter Mario Grau (Rezitation), Jondikator (Video/Musik), Daniel Semke (Licht/Ton)
ACUD Theater – Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte

Termin : Samstag, den 27. August 2016 um 20.00 Uhr
Aufführungsdauer : 60 Minuten, Eintritt : 10€ / ermäßigt 5€

Plakat von Vpler Mehner und Uwe Hübner

Acud Plakat

Uwe Hübner, geboren 1951 in Gelenau/Erzgebirge, lebt als Autor in Dresden. Er war unter anderem als Maurer, Bibliothekshelfer, Buchhändler, Galerist und Maschinist tätig.
Buchpublikationen:
– Jäger Gejagte. Gedichte. Poetenladen, Leipzig 2013
– Löchrige Deckschicht. Gedichte.
– Pinscher und Promenade. Szenische Texte, kurze Prosa. Galrev Verlag, Berlin 1993

„Man könnte Uwe Hübner wie kaum einen anderen der zeitgenössischen Dichter als
Chronist der Brüche in der Nachwendezeit bezeichnen, der Um- und Neubewertungen,
der Anpassungsleistungen, der Abschleifungsprozesse und der Sinnentleerung. Als einen,
der dies mit hintergründigem Humor pariert, einer Bissigkeit zuweilen als adäquate
dichterische Reaktion, die sich wie eine Abrechnung mit dem Zeitgeist liest.“ Jayne-Ann Igel
Peter Mario Grau, geboren 1955 in Altenburg/Thüringen, lebt als freiberuflicher Schauspieler in Berlin. Er spielte unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, am Mecklenburgischen
Staatstheater Schwerin, am Schauspiel Leipzig und in Film-und Fernsehproduktionen.

Jäger Gejagte Uwe Hübner

Uwe Hübner: Jäger Gejagte

Uwe Hübner: Jäger Gejagte
Gedichte, Reihe Neue Lyrik – Band 6
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
poetenladen 2013
Gebundene Ausgabe
104 Seiten | Euro 16.80
ISBN 978-3-940691-49-1

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