Editorial
Die zehnte
poet-Ausgabe ist da – ein kleines Jubiläum. Ein bisschen Gold auf dem Cover gehört dazu. Was hat sich in fünf Jahren auf immerhin 2200 Seiten verändert? Wenn man bedenkt, dass die erste Ausgabe mit Elke Erb eröffnet wurde, unter den jungen Lyrikerinnen Uljana Wolf und Ulrike A. Sandig waren, in der Prosa Adolf Endler und Kathrin Röggla, so fällt auf, dass der poet von früh namhafte Autoren und junge Dichter nebeneinander stellte und die junge Literatur im Kontext betrachtete.
Zu einem weiteren Charakteristikum wurde der Blick über die Grenzen. So kam das Dossier fremdsprachiger Lyrik hinzu, diesmal herausgegeben von Hans Thill. Aber auch in den Gesprächen ist der Diskurs grenzüberschreitend. Mit Isabel Allende und H. M. Naqvi geben internationale Autoren in der zehnten Ausgabe Auskunft zum Thema Literatur und Orte. Wie immer hat der poet – neben den ihn fördernden Institutionen – dem literarischen Netzwerk zu danken. Alle miteinander haben Anteil am beachtlichen Erfolg der ersten fünf Jahre!
Frühjahr 2011
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