poetenladen - der verlag | home
poetmag programm autoren buchladen aktuelles impressum
Es gibt eine andere Welt
  Andreas Altmann / Axel Helbig (Hg.)
Es gibt eine andere Welt
Neue Gedichte
Eine Anthologie aus Sachsen
poetenladen, Leipzig 2011
gebundene Ausgabe
24,80 Euro | 400 Seiten

Zu den Herausgebern   

portofrei bestellen   

 
 
 
 
Die Sächsische Dichterschule versammelt

Sachsen – ein Land der Dichter. Das ist immer wieder zu hören oder zu lesen. Mit der vorliegenden Anthologie haben die Herausgeber versucht, dieser begründeten Vermutung nachzugehen. Dabei ist ein gleichermaßen lesbares wie umfassendes Gedichtbuch entstanden, das die Qualität eines Standardwerks besitzt. Es bekennt sich zu seiner literarischen Verortung in Sachsen und zeigt zugleich ein überregionales dichterisches Panorama auf. Der Leser mag staunen, wie viele Dichter ihm hier begegnen, die die deutschsprachige Gegenwartsdichtung schlechthin präsentieren.


„Was das Unverwechsel­bare dieser Anthologie aus­zeichnet: dass sich plebejische Haltung und höchster Kunst­anspruch, Geschichts­bewusst­sein und Aufmerk­samkeit für Lebens­momen­te, pure Sinn­lich­keit und philo­sophisches Zweifeln, melancholische Ironie und visionäres Trotzdem im Gedicht verbünden können.“
Aus dem Nachwort von Peter Geist



 
Aus Rezensionen

Die Sammlung gibt Einblick und Überblick. Sie bring einiges Vertraute und wunderbar erfreulich viel Neues. Die Texte sind spannungsvoll zueinander in Beziehung gesetzt. ... Bemerkenswert ist eher, dass keiner der Texte durchfällt. Nichts Läppisches, kaum Selbstgefälliges ist hier zu finden.

Sächsische Zeitung | K. Großmann

Soviele zeitgenössische Dichter aus Sachsen in einem Buch gab es noch nie: 140 Lyrikerinnen und Lyriker sind es, die der Band Es gibt eine andere Welt versammelt.

Ob Volker Braun, Peter Härtling, Durs Grünbein, Uwe Tellkamp, Thomas Rosen­löcher, Barbara Köhler, Angela Krauß oder Reiner Kunze - jede Menge Altmeister des Verdichtens von Welt sind in dieser Anthologie vertreten. Und jede Menge junger Autoren, die ebenfalls aus Sachsen stammen oder hier zuhause sind, zeigen: Lyrik lebt.

Freie Presse | U. Hammerschmidt

Ja, es gibt diese andere Welt, besiedelt von Poesie. Diese Anthologie beweist es uns, beweist uns außerdem: Sachsen ist einer ihrer bes­ten Nährböden.

Dresdner Neueste Nachrichten | Tomas Gärtner

Was die Herausgeber geduldig und aufopferungsvoll zusammengetragen haben, hat beste Chancen, einmal als eine der maßgeblichen deutsch­sprachigen Gedicht­antho­logien dieser Zeit zu gelten.

Altmann und Helbig ist es gelungen, ein modernes Hausbuch der Lyrik zu schaffen, das produktive, mitunter auch provozierende Nachbarschaften stiftet, heterogene Stimmen spannungsvoll zum Klingen bringt, Generationen zusammenführt, Stadt und Land vermittelt, die früh nach Ostberlin oder in den Westen Abgewanderten und die spät nach Sachsen Zugewanderten verbindet,

Am Erker | Andreas Heckmann


Vor allem aber bietet die Anthologie mit den bekannten eine Vielzahl neuer, weniger bekannte Namen. Auch darin liegt ihr großer Wert. Schon jetzt ist dieser Band ein Standardwerk.

Palmbaum | Martin Straub

Es gibt eine andere Welt ist eine Anthologie mit breiter Basis, profitierend von hervor­ragender Textauswahl, ange­nehmer Typographie und einem ebenso fach­kundigen wie unauf­geregten Nachwort von Peter Geist. Verlag und Kom­petenz der Herausgeber hatten bei mir große Erwartungen geweckt. Es gibt eine andere Welt löst sie ohne Abstriche ein! Stefan Heuer, titel-magazin

Titel-Magazin | Stefan Heuer

Was herauskommt, ist ein glänzender Beweis lyrischer Produktivität – z.T. erwartbar, weil man natürlich die einschlägigen Namen kennt, z.T. aber auch überraschend, weil sich eine beachtliche Kontinuität über die Generationen hinweg genauso auftut wie ein gemeinsames Bezugsfeld mindestens im handwerklichen Anspruch ...

Ostragehege | Dr. Hans-Peter Lühr

Entstanden ist eine reichhaltige Sammlung mit Gedichten aus dem neuen Jahrtausend von rund 135 Autoren. ... Möge der Band viele Leser finden, die sich einlassen auf diese „andere Welt“.

angezettelt | Dr. Sibille Tröml

Da steht Jung neben Alt, Bekannt neben Unbekannt, der Tote neben dem Lebenden und der Daheimgebliebene neben dem, der das Weite suchte. Der Qualität des Buches tut dies aber keinen Abbruch. ... Jedenfalls gibt es hier nicht die in Anthologien ansonsten besonders ausgeprägten Qualitätskurven zwischen starken und schwachen Texten

So lässt es sich leben und lesen in Es gibt eine andere Welt. Entdecken wir sie!

Signum | Uwe Claus

Das Buch ist eine Wucht geworden. Und im Nachwort analysiert der Germanist Peter Geist recht akribisch, woran es liegen könnte, dass ausgerechnet Dichter aus Sachsen so prägend wurden für die deutschsprachige Lyrik des späten 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts.

Leipziger Internet Zeitung | R. Julke

Herausgekommen ist eine reiche Sammlung vielstimmiger Gegenwartspoesie.

Dresdner Literaturkalender | C. David

 
Die Dichter

Ackermann Altmann Beck Becker Berger Bernhof Bernig Beyer-Lallauret Böhme Braun Brinkmann Brischke Claus Cusanit Cušcyna Czechowski Deckert Domašcyna Drawert Dyrlich Ebersbach Eckart Ehrich Elze Erb Faust Fischer Friedel Gast Gehrisch Gosse Grashoff C.Grasnick U.Grasnick Großmann Grünbein Grüneberger Grüning Grüterich Günther Härtling Haustein Hefter Hegewald Heinrichs Hensel Herbst Hilbig Hille Hoffmann Hübner Hübsch Igel J.Israel R.Israel Jendryschik Jentzsch Kaleri Kalies Kalinke Kanter Karasholi Keller Kirchner Kirsten Koch Köhler D.Krause T.Krause Krauß Kromer Kronenberger Kuhlbrodt Kuhn Kunst Kunz Kunze Kurt Laabs Lehnert Lorenc Luft-Kornel Materni Merten Mickel Monk Mucke Nitzsche Kornel Nösner Pech Petri Pfeuffer Pietraß Pohlmann Popp Preiwuß Rachowski Reimann Reinecke Reitel Reyer Richter Rosch Rosenlöcher Rudolph Sallmann Sandig Schacht Schieke Schinkel Scholz Schulz Schwedes Seifert Sell Sielaff Sobeslavsky Stumpe-Speer Tanner Tellkamp Tragelehn Treichel Trojan Trunschke Ullmann Vesper Wagner Weiß Wüstefeld Zieger Zschorsch Zwarg

 
Aus dem Nachwort

„Es gibt eine andere Welt“ – der Titel dieser Anthologie neuester Lyrik aus Sachsen klingt hochgemut, ist entnommen dem Gedicht „Die sächsische Flut 2002“ von Volker Braun und doch auch programmatisch geborgt von jenem „attac“-Slogan, der den Mächti­gen dieser Welt zuerst in Genua 2001 zu ihrem „G8“-Gipfel entgegenscholl. Zivile Courage, zivili­sierter demokratischer Protest, zivilisatorische Verant­wortlich­keit gegenüber dem Welt­zustand – sind in diesen globalen sozialen Bewe­gungen womöglich Schnitt­mengen zuhanden, die mit einer historisch gewachsenen Eigenart sächsischer Kultur, Lebensart und Mentalität zu tun haben? Um dieser Vermu­tung nachzugehen, erscheint es unabding­bar, an einige kultur- und literatur­historische Zusammenhänge zu erinnern. Wiewohl die Texte dieser Anthologie fast ausschließlich im 21. Jahrhundert entstanden, sind sie doch eingewoben in eine große und reichhaltige Tradition. Sachsen war seit der frühen Neuzeit eine Kernprovinz deutsch­sprachiger Poesie. ...


Aus dem Nachwort von Peter Geist
 
 
impressum poetenladen aktuelles buchladen kontakt
Frau mit Buch
Es gibt eine andere Welt