Schlagwort-Archiv: Gedichte

Ansicht der leuchtenden Wurzeln auf der Leipziger Buchmesse

Lesung & Gespräch

Donnerstag, 23.03.2017, 17 Uhr bis 17:30 Uhr
Messegelände, Halle 5, Forum Literatur, K 600


Mit Timo Brandt, Theresa Pleitner, Nastasja Penzar
Moderation: Özlem Ö. Dündar, Sibylla Vričić Hausmann
Andreas Heidtmann (Begrüßung)

Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten

Leuchtende Wurzeln – LBM

Leuchtende Wurzeln

Lyrik aus den Literaturinstituten Wien, Biel, Hildesheim und Leipzig

Die Anthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“ ist ein einzigartiges Experiment. Zum ersten Mal werden Gedichte von Autorinnen und Autoren aus den vier bestehenden Literaturinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen. Zwei der HerausgeberInnen, mehrere AutorInnen und der Verleger stellen die im poetenladen Verlag erschienene Anthologie vor.

Wir möchten glauben, so schreiben die HerausgeberInnen, dass die Literaturinstitute Wurzel-Orte, Orte der Radikalität sind. Wir denken, dass es notwendig ist, den eigenen literarischen Standpunkt erst einmal grundsätzlich in Frage zu stellen, um etwas Lesenswertes zu schreiben; Diskussionen und Konfrontationen helfen häufig. Leuchtend sind für uns vor allem auch die ›abwegigeren‹ Entwürfe, über die man ins Stolpern gerät, Zungenbrecher, die sich wildernd und sabotierend in sprachlichen Konventionen und literarischen Traditionen zu bewegen wissen.

 

Anthologie – Lyrik aus den Literaturinstituten

Zum Titel im Verlag
Poetenladen-Events auf der Buchmesse
Veranstaltung auf Leipzg liest

Die Anthologie Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten ist ein einzigartiges Experiment. Zum ersten Mal werden Gedichte von Autorinnen und Autoren aus den vier bestehenden Literaturinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen: aus dem Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, aus dem Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, dem Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim und dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Michael Braun

„Was diese Anthologie durch ihre Beschränkung auf wenige Texte, wenige AutorInnen und die thematische Freiheit zu erreichen scheint, ist ein Halten literarischer Qualität. Kein Text hat sich hier auf kuriose Weise eingeschlichen. Das Ganze wirkt nicht, als wolle es den Stand der Arbeit abbilden oder Epochenbild sein. Dazu trägt wahrscheinlich ‒ und das war eine gute Entscheidung ‒ auch die Verwendung bereits publizierter Texte bei. Das Ergebnis  ist  … eine gute Sammlung, die wie ein Auftakt wirkt. Der Einblick in Texte von AutorInnen wie Lara Rüter, Özlem Özgül Dündar oder Timo Brandt, die einem namentlich sicherlich bereits begegnet sind, ist ein Must-have, um sich Orientierung zu verschaffen und auf Lektüreerlebnisse der nächsten Jahre vorzubereiten.“   Signaturen Magazin

Siehe auch 2. Veranstaltung zum Buch
Freitag, 24.03.2017, 17 Uhr bis 17:30 Uhr
Messegelände,  Halle 5, Forum Literatur, K 600

Ansicht der leuchtenden Wurzeln – Buchmesse

Lesung & Gespräch

Freitag, 24.03.2017, 17 Uhr bis 17:30 Uhr
Messegelände,  Halle 5, Forum Literatur, K 600

Mit Sandra Burkhardt, Sebastian Weirauch
Moderation: Alexander Kappe, Saskia Warzecha
Andreas Heidtmann (Begrüßung)

Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten

Leuchtende Wurzeln – LBM

Leuchtende Wurzeln

Lyrik aus den Literaturinstituten Wien, Biel, Hildesheim und Leipzig

Die Anthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“ ist ein einzigartiges Experiment. Zum ersten Mal werden Gedichte von Autorinnen und Autoren aus den vier bestehenden Literaturinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen. Zwei der HerausgeberInnen, mehrere AutorInnen und der Verleger stellen die im poetenladen Verlag erschienene Anthologie vor.

Wir möchten glauben, so schreiben die HerausgeberInnen, dass die Literaturinstitute Wurzel-Orte, Orte der Radikalität sind. Wir denken, dass es notwendig ist, den eigenen literarischen Standpunkt erst einmal grundsätzlich in Frage zu stellen, um etwas Lesenswertes zu schreiben; Diskussionen und Konfrontationen helfen häufig. Leuchtend sind für uns vor allem auch die ›abwegigeren‹ Entwürfe, über die man ins Stolpern gerät, Zungenbrecher, die sich wildernd und sabotierend in sprachlichen Konventionen und literarischen Traditionen zu bewegen wissen.

 

Anthologie – Lyrik aus den Literaturinstituten

Zum Titel im Verlag
Poetenladen-Events auf der Buchmesse
Veranstaltung auf Leipzg liest

Die Anthologie Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten ist ein einzigartiges Experiment. Zum ersten Mal werden Gedichte von Autorinnen und Autoren aus den vier bestehenden Literaturinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen: aus dem Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, aus dem Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, dem Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim und dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Michael Braun

„Was diese Anthologie durch ihre Beschränkung auf wenige Texte, wenige AutorInnen und die thematische Freiheit zu erreichen scheint, ist ein Halten literarischer Qualität. Kein Text hat sich hier auf kuriose Weise eingeschlichen. Das Ganze wirkt nicht, als wolle es den Stand der Arbeit abbilden oder Epochenbild sein. Dazu trägt wahrscheinlich ‒ und das war eine gute Entscheidung ‒ auch die Verwendung bereits publizierter Texte bei. Das Ergebnis  ist  … eine gute Sammlung, die wie ein Auftakt wirkt. Der Einblick in Texte von AutorInnen wie Lara Rüter, Özlem Özgül Dündar oder Timo Brandt, die einem namentlich sicherlich bereits begegnet sind, ist ein Must-have, um sich Orientierung zu verschaffen und auf Lektüreerlebnisse der nächsten Jahre vorzubereiten.“   Signaturen Magazin

Siehe auch 1. Veranstaltung zum Buch
Donnerstag, 23.03.2017, 17 Uhr bis 17:30 Uhr
Messegelände, Halle 5, Forum Literatur, K 600

Jäger Gejagte – 5 Gedichte von Uwe Hübner

Jäger Gejagte – 5 Gedichte von Uwe Hübner

Peter Mario Grau (Rezitation), Jondikator (Video/Musik), Daniel Semke (Licht/Ton)
ACUD Theater – Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte

Termin : Samstag, den 27. August 2016 um 20.00 Uhr
Aufführungsdauer : 60 Minuten, Eintritt : 10€ / ermäßigt 5€

Plakat von Vpler Mehner und Uwe Hübner

Acud Plakat

Uwe Hübner, geboren 1951 in Gelenau/Erzgebirge, lebt als Autor in Dresden. Er war unter anderem als Maurer, Bibliothekshelfer, Buchhändler, Galerist und Maschinist tätig.
Buchpublikationen:
– Jäger Gejagte. Gedichte. Poetenladen, Leipzig 2013
– Löchrige Deckschicht. Gedichte.
– Pinscher und Promenade. Szenische Texte, kurze Prosa. Galrev Verlag, Berlin 1993

„Man könnte Uwe Hübner wie kaum einen anderen der zeitgenössischen Dichter als
Chronist der Brüche in der Nachwendezeit bezeichnen, der Um- und Neubewertungen,
der Anpassungsleistungen, der Abschleifungsprozesse und der Sinnentleerung. Als einen,
der dies mit hintergründigem Humor pariert, einer Bissigkeit zuweilen als adäquate
dichterische Reaktion, die sich wie eine Abrechnung mit dem Zeitgeist liest.“ Jayne-Ann Igel
Peter Mario Grau, geboren 1955 in Altenburg/Thüringen, lebt als freiberuflicher Schauspieler in Berlin. Er spielte unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, am Mecklenburgischen
Staatstheater Schwerin, am Schauspiel Leipzig und in Film-und Fernsehproduktionen.

Jäger Gejagte Uwe Hübner

Uwe Hübner: Jäger Gejagte

Uwe Hübner: Jäger Gejagte
Gedichte, Reihe Neue Lyrik – Band 6
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
poetenladen 2013
Gebundene Ausgabe
104 Seiten | Euro 16.80
ISBN 978-3-940691-49-1

Zum Autor und zum Titel   ►
Portofrei bestellen (Shop 1)  ►

Der gelbe Akrobat II im DAI

Der gelbe Akrobat II im DAI
vorgestellt von Michael Braun & Michael Buselmeier

Mi, 13. April 2016, 20:00 Uhr
Deutsch-Amerikanisches Institut, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg

Das Gedicht als Gesprächspartner: Nach dem Erfolg des ersten Bandes (Der gelbe Akrobat) haben die beiden Lyrikkenner Michael Braun und Michael Buselmeier fünfzig weitere Gedichte der Gegenwart ausgewählt. Biografische und persönliche Aspekte bilden häufig den Einstieg und wecken Neugier auf das Gedicht – fern jedes akademischen Gestus.

Braun und Buselemeir

M. Buselmeier / M. Braun

Die Kommentare geben fast beiläufig einen Einblick in die Gegenwartsdichtung. Neueste Entdeckungen finden sich in dem Band ebenso wie vieldiskutierte Texte bekannter Autoren. Mit Gedichten von Elisabeth Langgässer und Oskar Loerke erinnern die Herausgeber an die Meister der naturmagischen Schule, um die es still geworden ist.

DAI

Michael Braun, hervorragender Kenner deutscher Gegenwartslyrik, und der Heidelberger Lyriker Michael Buselmeier legen so profunde wie verständlich dar, was Lyrik zu leisten vermag – auch heute.

Braun, Buslelmeier:. Akrobat

Der gelbe Akrobat 2

Michael Braun & Michael Buselmeier
Der gelbe Akrobat 2
50 deutsche Gedichte der Gegenwart,
kommentiert
184 Seiten, Euro 18.80
ISBN 978-3-940691-73-6
Poetenladen Verlag, Januar 2016

Zur Verlagsseite

Aus dem Vorwort
Der gelbe Akrobat, Band 2 (2016)

Lyrikanthologien sind sehr vergängliche Gebilde. Mit dem ehrgeizigen Ziel, einen »ewigen Vorrat«« von »hinterlassungsfähigen« (Gottfried Benn) Poemen anzulegen, sind die Herausgeber solcher Anthologien in der Regel gescheitert. Was als Gedichtsammlung mit nahezu unbegrenzter Haltbarkeitsdauer geplant ist, entpuppt sich fast immer als zeitabhängige, von intellektuellen Moden beeinflusste Bestandsaufnahme, ebenso kurzlebig wie die lyrische Saisonware. Unser gemeinsames Unternehmen »Der gelbe Akrobat«, das wir 2009 als Summe einer jahrzehntelangen Beschäftigung mit zeitgenössischen Gedichten vorlegten, ist indes kein klassisches Anthologie-Projekt, sondern ein work in progress, das sich einem publizistischen Glücksfall verdankt. Zwanzig Jahre lang ermöglichte uns die Wochenzeitung »Freitag«, in unregelmäßiger Folge Kolumnen zu deutschsprachigen Gedichten der Gegenwart zu schreiben. In stetem Wechsel verfertigten wir ab 1991 unsere Kommentare zu den Gedichten, biografische und sympathetische Annäherungen an die Texte, die im Idealfall aufeinander antworteten und sich zu einem großen Gespräch über Poesie ausweiteten. Die erste umfassende Zwischenbilanz dieser Arbeit mit 100 Gedichten und ebenso vielen Kommentaren haben wir 2009 im Verlag des Poetenladens vorlegen können, ein Kompendium, das mittlerweile in der dritten Auflage vorliegt.

Akrobat 2 auf der Leipziger Buchmesse

Der gelbe Akrobat 2
Lesung & Gespräch

Der gelbe Akrobat 2 auf der Leipziger Buchmesse: Messegelände, Halle 3, Forum Literatur + Hörspiel, Stand B500
14 Uhr bis 14:40 Uhr

Mit Ulrike Almut Sandig, Volker Sielaff, Michael Braun (Moderation), Andreas Heidtmann (Begrüßung)

Akrobat 2 auf der LBM

Akrobat 2 am 18.03.16 um 14 Uhr auf der LBM

Akrobat 2 auf der LBM: Das Gedicht als Gesprächspartner: Michael Braun und Michael Buselmeier haben nach dem Erfolg des ersten Bandes in einer neuen Folge (2009–2014. Der gelbe Akrobat 2) fünfzig weitere Gedichte der Gegenwart ausgewählt und kommentiert.

Die beiden Lyrikkenner legen damit so profund wie verständlich den zweiten Teil eines Standardwerks vor, das unerlässlich ist für all jene, die wissen möchten, was Lyrik heute noch zu leisten vermag.

Zu den Gedichten, denen sie sich widmen, gehören Entdeckungen aus aktuellen Literaturzeitschriften ebenso wie vieldiskutierte Texte von Autoren wie Günter Grass oder Jan Wagner. Mit Gedichten von Elisabeth Langgässer, Wilhelm Lehmann und Oskar Loerke wird an die Großmeister der naturmagischen Schule erinnert, um die es still geworden ist.

Braun, Buslelmeier:. Akrobat 2

Der gelbe Akrobat 2

Michael Braun, 1958 in Hauenstein (Pfalz) geboren, lebt in Heidelberg. Er ist Literaturkritiker und Herausgeber des Lyrik-Taschenkalenders sowie zahlreicher Anthologien.

Michael Buselmeier, 1938 in Berlin geboren, lebt als Autor und Publizist in Heidelberg. Er veröffentlichte Romane und Gedichtbände u.a. bei Suhrkamp und im Verlag Das Wunderhorn.

Sandig, Ulrike Almut, *1979 in Großenhain/Sachsen. Lebt in Berlin.
Sielaff, Volker, *1966 in Großröhrsdorf (Lausitz). Lebt in Dresden.

 

Zum Titel im Verlag

Die Presse zum ersten Band

ZEIT-Empfehlung: In 100 Gedichten um die Welt der heutigen Lyrik, die Texte kommentiert von zwei wahren Kennern – ein inspiriertes Lesbuch!

Frankfurter Rundschau: Zwei profunde Kenner der Gegenwartslyrik haben sich hier auf die Spur gesetzt, hundert Gedichte deutscher Sprache auszusuchen und zu kommentieren. Gedichte, die, wie sie schreiben, in den achtziger und neunziger Jahren erschienen sind. Tatsächlich aber haben wir in diesem schön gestalteten Buch ein buntes, vielstimmiges Kompendium deutscher Poesie von den fünfziger Jahren bis heute vor uns, eine dynamische Sammlung nicht nur eines Dichtens, das Rang und Namen hat – von Friederike Mayröcker bis Jan Koneffke, von Peter Rühmkorf bis Jan Wagner, von Hilde Domin bis Ulf Stolterfoht –, sondern auch überraschender, teils verstörender Funde von »wortmächtigen Außenseitern«.

Kito Lorenc – Anne Seidel – Doppelpremiere

Premiere · Reihe Neue Lyrik

Kito Lorenc und Anne Seidel
lesen aus ihren neuen Lyrikbänden · Band 8 u. 9

Mittwoch, 30.09.2015 um 19:00 Uhr
Literaturhaus Villa Augustin · Antonstr. 1 · Dresden
Moderation: Jayne-Ann Igel · Axel Helbig
Begrüßung: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Diese Doppelpremiere mit Kito Lorenc, dem Altmeister der deutsch-sorbischen Dichtung, und der jungen Lyrikerin Anne Seidel, die 1988 in Dresden geboren wurde, zeigt das Spektrum der dichterischen Möglichkeiten und die Vielfalt der Lyrik in Sachsen. Die Bücher sind als Band 8 und 9 der Reihe Neue Lyrik in Kooperation mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im poetenladen Verlag erschienen.

kito-lorenc

Foto:gezett

Kito Lorenc, Mitglied er Sächsischen Akademie der Künste, erzählt die sorbische Geschichte in seinen Gedichten, wo das spezielle Geschichtswissen übergegangen ist in etwas Universelles, so schrieb Peter Handke. Sein neuer Band „Windei in der Wasserhose des Eisheiligen“ zeigt Kito Lorenc als Dialektiker mit Eigensinn und Geschichtsbewusstsein, als Dichter, der sich aufs Liedhafte wie aufs Sprachspielerische versteht und ebenso Freude am Skurrilen hat.

Anne Seidel

Foto: Werner Lieberknecht

Anne Seidel legt mit „Chlebnikov weint“ ihr Debüt vor ˗ gemäß dem Prinzip der Reihe, dass pro Jahr ein debütierender und ein etablierter Autor vorgestellt werden. Mit dem Titel ihres Bandes signalisiert sie die Nähe zu einem der wirkungsmächtigsten russischen Dichter und zum russischen Futurismus. Hier meldet sich eine neue dichterische Stimme, die kenntnisreich auf die russische Moderne Bezug nimmt und dabei zu einer eigenen, sehr genauen Sprechweise findet, die sich durch ihre klangliche zarte Klarheit auszeichnet.

 

Kito Lorenc, geboren 1938 in Schleife bei Weißwasser, studierte nach dem Besuch der Cottbuser sorbischen Internatsoberschule Slawistik in Leipzig. Er arbeitete als Literaturwissenschaftler und Dramaturg in Bautzen und lebt, seit 1979 freiberuflicher Autor, in Wuischke bei Hochkirch. Neben einer Reihe sorbischer und deutscher Gedichtbände (zuletzt Gedichte, hrsg. von Peter Handke, Suhrkamp 2013) verfasste er Theaterstücke sowie Kurzprosa und gab mehrere grundlegende Anthologien heraus (u.a. Sorbisches Lesebuch, Reclam Leipzig 1981). Träger zahlreicher literarischer Auszeichnungen (zuletzt Petrarca-Preis), Ehrendoktor der TU Dresden.

Windei in der Wasserhose

Windei in der Wasserhose

Kito Lorenc
Windei in der Wasserhose
des Eisheiligen
Gedichte und Schmungks
104 S., 16,80 €, Hardcover
poetenladen 2015
ISBN 978-3-940691-66-8
Reihe Neue Lyrik – Band 8
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner

Anne Seidel, 1988 in Dresden geboren, studiert Slavistik und Osteuropäische Geschichte an der Universität Gießen. Seit 2011 hat sie verschiedene surreale und minimale Projekte in Dresden initiiert: Sound-Art-Installationen wie SOUND MEMORIES (Cynetart 2011) und SOLANGE, Lesungen mit Live-Field Recordings mit Stefan Senf, Jazz-Musikern wie Steffen Roth und Günther Heinz. Der Band „Chlebnikov weint“ ist ihr Debüt.

Chlebnikov weint

Chlebnikov weint

Anne Seidel
Chlebnikov weint
Gedichte
64 Seiten, 16,80 €, Hardcover
poetenladen 2015
ISBN 978-3-940691-67-5
Reihe Neue Lyrik – Band 9
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner

Anne Dorn − Buchpremiere

Anne Dorn liest aus ihrem neuen Gedichtband Jakobsleiter
Buchpremiere. Moderation: Guy Helminger
06.09.2015 | 18 Uhr | Literaturhaus Köln

Anne Dorn: Jakobsleiter
Gedichte
poetenladen Verlag September 2015

Anne Dorn, Jahrgang 1925, legt nach ihrem außergewöhnlichen Lyrikdebüt (Wetterleuchten, 2011) ihren zweiten Gedichtband vor. Noch einmal poetisch verdichtet finden sich hier all ihre Themen von der Naturbetrachtung bis hin zur Vergänglichkeit, biblische und mythologische Motive eingeschlossen. Ihre Gedichte wirken geerdet und beziehen den Alltag mit ein, doch zugleich formulieren sie Utopien und haben den Kometen am Himmel im Blick.

Gedichte, die uns absolut etwas zu sagen haben. Büchermarkt zu Anne Dorn Gedichten, Hajo Steinert

 Die unspektakulär eindringlichen Gedichte Anne Dorns springen und knistern wie ein elektrischer Funken zwischen den Polen Vergangenheit und Gegenwart und leuchten dabei mit einem eigentümlich phosphoreszierenden Licht. die horen, Cornelia Jentzsch

Anne Dorn

Anne Dorn

Anne Dorn wurde 1925 in Wachau bei Dresden geboren und lebt heute als Schriftstellerin in Köln. Sie verfasste mehrere Romane (zuletzt: Spiegelungen, Dittrich Verlag), Hörspiele und arbeitete für das Fernsehen. Ihre Gedichte erschienen regelmäßig im Jahrbuch der Lyrik. Nach ihrem Band Wetterleuchten, der in der Reihe Neue Lyrik (Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, poetenladen Verlag 2011) erschien, ist Jakobsleiter ihr zweiter Gedichtband.

Anne Dorn
Jakobsleiter
Gedichte
Mit einem Nachwort von Jan Kuhlbrodt
88 Seiten, Euro 17.80, Hardcover
ISBN 978-3-940691-68-2
poetenladen Verlag,  September 2015

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Gefördert durch de Kunststiftung NRW 

Von realer Gegenwart, Nachwort
Jan Kuhlbrodt zu den Gedichten von Anne Dorn

Heute Nacht stand ein Komet
über dem Haus.
Die Wege glitschen.

Das Zitat, das hier als Motto für das Nachwort steht, stammt aus dem Gedicht Kalter Regen und eröffnet das Spannungsfeld, das die Gedichte des vorliegenden Buches prägt. Den Blick an das Ferne gerichtet, gilt es, den Weg nicht aus den Augen zu lassen. Wir wollen geerdet bleiben. Und dennoch formulieren Anne Dorns Gedichte Uto­pien, sowohl hinsichtlich eines Ziels als auch mit Blick auf die Herkunft.

Buchpremiere Roland Erb

Buchpremiere Leipziger Autoren in der Stadtbibliothek:
Roland Erb liest aus seinem neuen Gedichtband

08.04.2015 | 19 Uhr | Stadtbibliothek Leipzig 
Veranstaltungsraum Huldreich Groß, 4. Obergeschoss

Trotz aller feindlichen Nachricht
Gedichte | Reihe Neue Lyrik
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen |poetenladen
Moderation: Thomas Böhme
Musik: Alba Szymanski und Olga Jemeljanowa

Trotz aller feindlichen Nachricht Gedichte von Roland Erb

„Die Verse, in denen Erb seine Jugend heraufbeschwört, bestechen durch Emotionalität und Tiefenschärfe“ MDR

Der vor kurzem beim poetenladen Verlag erschienene dritte Gedichtband des auch durch  Erzählungen und Übersetzungen bekannt gewordenen Leipziger Schriftstellers Roland Erb versammelt eine Anzahl von Gedichten, die einen deutlichen Bezug zur Geschichte der letzten Jahre und Jahrzehnte erkennen lassen. In diesen Texten wie auch in den Liebesgedichten oder Texten über moderne Stadtlandschaften wird immer wieder nach dem Sinn und Widersinn unseres Handelns und den heutigen Möglichkeiten eines zivilen Engagements gefragt. Wir laden herzlich zur Buchpremiere in der Stadtbibliothek Leipzig ein,

Der Leipzig Lyriker Thomas Böhme stellt den Autor vor und moderiert die Lesung. Alba Szymanski und Olga Jemeljanowa spielen Stücke von Mozart und anderen Komponisten.

Roland-Erb-Foto-Poetenladen

Nach Abschluss der Lektüre gewinnt der Leser unweigerlich an (Fremd-)Erfahrung dazu. Lyrikzeitung

„Der Sprecher dieser Gedichte ist einer, der sehr genau hinschaut auf die Schichten der Geschichte und aufmerksam macht auf die Nahtstellen zwischen den großen und den kleinen Verwerfungen und Erschütterungen darin. Er tut das in einem sehr leisen, schlichten, bisweilen beiläufigem Ton.“ Signaturen, Uwe Hansen über Roladn Erbs Lyrikband

 

Roland Erb | Trotz aller feindlichen Nachricht
Gedichte | Reihe Neue Lyrik – Band 7
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
poetenladen 2014 | Gebundene Ausgabe
128 Seiten | Euro 16.80 | ISBN 978-3-940691-60-6

Ganz, ganz stark ist dieser Band

„Nichs ist einfach zu haben und selbst das, was wir hätten, wissen wir nicht. Ich denke, Roland Erb bleibt bei dieser Feststellung. Es ist die offene Wunde, die sich nicht schließen lässt, und jede Hoffnung fordert und zugleich in ihrer Forderung entlarvt sie sich selbst, da ihr Objekt „ins Blau(e)“ geht. Aber so dürr und geschändet, auch enttäuscht diese Hoffnung in der Wirklichkeit auch sei: „Und noch schien nicht alles zertrümmert“. Ganz, ganz stark ist dieser Band.“  Fixpoetry |  Paul-Henri Campbell über Roland Erbs Gedichtband

Buchpremiere: Andreas Altmann – Die lichten Lieder

Die lichten Lieder der Bäume liegen im Gras und scheinen nur so

Freitag 07. März 2014, 20 Uhr
Gellert-Museum Hainichen

Oederaner Straße 10 • 09661 Hainichen

 

Andreas Altmann
Die lichten Lieder | Gedichte
poetenladen Verlag 2014

Der Perlentaucher schrieb zum neuen Band:
»Jedes Wort in Altmanns Gedichten ist einfach und verständlich, und dennoch treiben die Worte immer heraus aus dem Konkreten, dem sie entstammen. Sie kommen in andere Gebiete abhanden. Wie leicht ihm das alles scheinbar fällt! Die Bilder, von hoher Intensität, schweben. Willkürlich. Willkommen. Und doch bündelt jedes Gedicht in großer Strenge eine einzige Geschichte.«

Andreas Altmann, geboren 1963 in Hainichen (Sachsen), absolvierte ein sozial­pädago­gisches Studium und lebt heute in Berlin. Er erhielt unter anderem den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis, den Christine-Lavant-Lyrikpreis, den Erwin-Stritt­matter-Preis, die Ehren­gabe der Schiller­stiftung sowie den Literaturpreis 2012 des SMWK.

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Zur Premiere spricht Matthias Zwarg. Nach der Lesung von Andreas Altmann Eröffnung Projektausstellung anlässlich der Buchpremiere mit Radierungen zu Gedichten von Andreas Altmann von Schülerinnen und Schülern des Martin-Luther-Gymnasiums Frankenberg unter Leitung von Barbara Dietrich.
Eintritt 6 Euro/4 Euro

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Jürgen Nendza und Marie Martin: Tandem (Lyrik)

Leselust im Quadrum
22.07.2013, 20:00 Uhr
Quadrum des Domkreuzgangs Aachen

In ihrer gemeinsamen Lesung stellen Jürgen Nendza und Marie T. Martin neben eigenen Texten auch gemeinsame Kombinationen und Korrespondenzen ihrer Gedichte vor: eigenwillige Verknüpfungen von Vorhandenem, die neue Text- und Sprechgewebe entstehen lassen, nachhaltige Bilder erzeugen und in schöner Irritation verzaubern.

Der studierte Germanist Nendza lebt in Aachen und Vaals und ist u.a. mit dem Lyrikpreis Meran, dem Lite­ratur­stipendium der Kunst­stiftung NRW und dem Amster­dam­stipendium ausgezeichnet. Marie T. Martin studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt als freie Autorin in Köln und hat u.a. den MDR- Förderpreis 2007 und das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium erhalten.

nendza-marie

Jürgen Nendza im Verlag | Apfel und Amsel. Gedichte
Marie T. Martin im Verlag | Wisperzimmer. Gedichte

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