Archiv für die Kategorie ‘Lesungen / Events’

Finale des MDR-Literaturwettbewerbs 2013

Donnerstag, 11. April 2013

Finale am 06.05.2013 (Montag) um 19:30 Uhr | Haus des Buches, Leipzig

 

Die Finalisten des diesjährigen Wettbewerbs werden ihre Texte  am  06.05.2013  im Leipziger Haus des Buches vorstellen.  Die Abend-Jury entscheidet, wer die  MDR-Literaturpreise (Hauptpreis und Nebenpreise)  2013 erhält, die Zuhörer im Haus des Buches vergeben zusätzlich einen Publikumspreis.

Die Sieger erhalten insgesamt 10.000 Euro Preisgeld.

Die Finalisten sind:

Ulrike Anna Bleier, Jan Fischer, Verena Güntner, Anja Kampmann, Ferdinand Schmalz, Tanja Schwarz , Peter Wawerzinek

Nähere Informationen zu den Finalisten

Nähere Informationen bei MDR FIGARO

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Gleichzeitig erscheint die Anthologie zum MDR-Literaturwettbewerb, in der alle Finalisten mit ihren Texten vertreten sind sowie weitere 20 ausgewählte Autoren, darunter u.a.  Kathrin Schmidt, John von Düffel und Peggy Mädler.  Sie wird am Abend des Finales und bei den anschließenden Lesungen erhältlich sein sowie  im Buchhandel und in einschlägigen Internet-Büchershops und im poetenladen Buchshop.

 

3d-Cover-oStrichRisikoanalyse
Die besten Geschichten
aus dem MDR-Literaturwettbewerb 2013
Herausgegeben von Michael Hametner
poetenladen Verlag, Mai 2013
ISBN 978-3-940691-45-3
192 Seiten, 11,80 Euro

 

 

Literaturpreisträger des SMWK Andreas Altmann liest

Samstag, 23. März 2013

Einladung zu „Mittagsbegegnungen: Kunst und Wissenschaft im SMWK“ am 25. März 2013

Lesung mit dem Literaturpreisträger des SMWK 2012 Andreas Altmann

Seit 2006 vergibt das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst alle zwei Jahre den Literaturpreis und würdigt mit ihm Werke der letzten Jahre in den Bereichen Drama, Hörspiel- und Filmbuchmanuskript, Lyrik sowie Prosa bzw. das Gesamtwerk eines Autors. Preisträger des mit 5.500 € dotierten Literaturpreises des Jahres 2012 ist der Lyriker Andreas Altmann.

aIn der Ver­anstaltungs­reihe „Mittags­begeg­nun­gen: Kunst und Wissen­schaft im SMWK“ am Montag, 25. März 2013, wird Ihnen der in Sachsen geborene Preis­träger vorgestellt. Andreas Altmann liest Lyrik aus seinem Jubiläums­band „Art der Betrachtung“ und neue Gedichte.

Zu der Veranstaltung am Montag, 25. März 2013, um 12.15 Uhr
im Großen Festsaal (Raum 331)
des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst,
Wigardstraße 17, 01097 Dresden,
laden wir Sie herzlich ein.

Zur Seite des Ministeriums

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

poet 14 auf der Leseinsel

Donnerstag, 07. März 2013

LEIPZIGER BUCHMESSE 2013

Donnerstag, 14.03.2013 | 16:00 Uhr
Leseinsel Junge Verlage, Halle 5

Diana Feuerbach und Marie T. Martin lesen aus poet nr. 14

Diana Feuerbach liest eine Geschichte aus dem aktuellen poet, Marie T. Martin und Andreas Heidtmann sprechen über das poet-Thema “Literatur und Förderung”, speziell über Aufenthaltsstipendien für Autoren – Marie T. Martin führte für den poet ein Interview mit Thorsten Dönges vom LCB über die Möglichkeiten für Stipendiaten.

poet Diana und Marie

Schwarzwaldhotel
Erzählung von Diana Feuerbach

“Keiner der Verwandten würde es rechtzeitig schaffen. Brandons Eltern saßen am Airport von Philadelphia fest, sein Onkel und die Tante in Boston, seine Verlobte und die Schwester mit ihren Kindern am JFK. Der deutsche Teil der Familie hatte Mallorca noch nicht verlassen, und der Cousin, der das größte Mitleid verdiente, schlief auf einer Feldpritsche am Moskauer Domodedovo Flughafen …”
Mehr zur Autorin

Gespräch
Aufentnhaltsstipendien – z.B. am Wannsee

Marie T. Martin: Was ist das Beste, was einer jungen Autorin, einem jungen Autor passieren kann?
T. Dönges: Das Beste, was einer Autorin oder einem Autor passieren kann, kommt nicht von außen. Es ist kein Stipendium, auch nicht der Verlagsvorschuss. Auch nicht mit 25 Jahren der Büchnerpreis oder das Wissen, fünf Lektoren wollen mein Buch machen. Das Beste ist zu wissen: Wow, ich habe in meinem Kopf so viele Ideen für Bücher und für Texte, die mich für einige Zeit in ihrem Bann halten werden. …
Mehr zur Autorin

Forscher & Artist: Jürgen Nendza und Christian Schloyer

Dienstag, 05. März 2013

LEIPZIGER BUCHMESSE 2013

Freitag, 15.03.2013 | 13:30 Uhr
Leseinsel Junge Verlage, Halle 5

Wahrnehmungsforscher

Zwei wichtiger Lyriker sind mit neuen Gedichtbänden hervorgetreten: Jürgen Nendza mit “Afpel und Amsel” und Christian Schloyer mit “panik · blüten”. Andreas Heidtmann stellt sie mit ihren neuen Büchern vor.

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Jürgen Nendza, unter anderem ausgezeichnet mit dem Lyrikpreis Meran, gilt als “lyrischer Wahrnehmungsforscher”. Mehr über den Autor …

“Jürgen Nendza erschafft mit seinen Versen eine eigene Welt, eine »Umgebung aus Echos«, die bis an den Gedächtnisrand führt.”
Stuttgarter Zeitung

Artist mit formaler Vielfalt

Christian Schloyer, open-mike-Preisträger und Leonce-und-Lena-Preis-Gewinner, hat seinen zweiten Lyrikband vorgelegt. Mehr über den Autor …

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“Christian Schloyer, der Artist, zeigt sein ganzes Handwerkszeug, seine Tricks, seinen Zauberkasten vor, er zitiert und variiert viel Bildungswissen und gibt seinen Versen eine reiche formale Vielfalt.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Montag, 04. März 2013

LEIPZIGER BUCHMESSE 2013

Freitag, 15.03.2013 | 20:00 Uhr
Helheim Leipzig, Weißenfelser Str. 32, Leipzig Plagwitz | Eintritt frei

Begegnung der anderen Art

Was passiert wenn ein literarisches Ensemble – in diesem Fall aus dem Poetenladen – in der stadtweit bekannten Metalkneipe Helheim auftritt? Treffen hier Hoch- und Subkultur aufeinander? Das Helheim war im Übrigen schon zu Gast im poetenladen bzw. in der Zeitschrift poet.

“Dämmerlicht, Zigaretten­rauch, Alkohol: Plätze, an denen Menschen sich zum Trinken treffen, bereiten seit jeher die besten Böden für Literatur.” So beginnt unsere Reportage, die man hier weiterlesen kann …

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Es lesen: Sandra Trojan, Marie T. Martin, Bertram Reinecke, Michael Fiedler, Sina Klein, Yevgeniy Breyger. Nichts ist unmöglich – wir sind gespannt!
Andreas Heidtmann verlost, wenn er nicht irgendwo auf der Strecke bleibt im Buchmessestress, ein paar erstklassige Bücher.

Weltgefühl und Sprachschichtungen: Ulrich Koch und Martina Weber

Sonntag, 03. März 2013

LEIPZIGER BUCHMESSE 2013

Samstag, 16.03.2013 | 14:00 Uhr
Leseinsel Junge Verlage, Halle 5

Schichtungen der Sprache

Der poetenladen stellt zwei Autoren und mit Ihre neusten Lyrikbänden vor. Martina Weber mit „erinnerungen an einen rohstoff“ und Ulrich Koch mit „Uhren zogen mich auf“.

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Martina Weber, 1966 in Mann­heim geboren, lebt in Frank­furt am Main. Sie ist vielen in der Lyrikszene seit langem bekannt und Trägerin des ersten Frankfurter Autorenstipendiums. Sie legt mit “erinnerungen an einen rohstoff” ihren ersten Gedichtband vor. Mehr über die Autorin …

»Das Erregende an Martina Webers Lyrik ist zugleich das Performative: im Wortmaterial selbst zu erschaffen, wovon es nachträglich spricht. Das heißt: nicht der Gedanke formt das Gedicht, sondern das Gedicht formt den Gedanken.« Kurt Drawert

Melancholisches Weltgefühl

Ulrich Koch, 1966 geboren, tätig in Hamburg, hat mehrere viel beachtete Gedichtbände veröffentlicht und erhielt zuletzt den Hugo-Ball-Förderpreis. Mehr über den Autor …

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“Nun kehrt Ulrich Koch zurück mit einem großartigen Gedichtbuch, in dem sich Hoffnung und Verzweiflung in einer prekären Balance befinden.”
Neue Zürcher Zeitung

Buchmesse Leipzig 2013

Montag, 25. Februar 2013

Der Poetenladen freut sich auf die Buchmesse 2013 in Leipzig und lädt Leser, Autoren und Interessierte herzlich ein, uns am Stand (Halle 5 – D219) an der Leseinsel Junge Verlag zu besuchen.
Alle Poetneladen-Lesungen unter Buchmesse-Termine in den News

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Es wird viele spannende Lesungen geben – an ausgewählten Orten wie der Leseinsel Junge Verlage, der Moritzbastei (L3) oder der Lyrikbuchhandlung und dem Hehlheim. Erfolgreich schon in den Jahren zuvor waren die Lesungen der Unabhängigen Verlage (Lindenfels Westflügel) und die Lyriknacht Teil der Bewegung in der HGB.

Es werden unter anderem lesen: Diana Feuerbach, Michael Fiedler, Kerstin Hensel, Ulrich Koch, Thilo Krause, Marie T. Martin, Jürgen Nendza, Christian Schloyer, Sandra Trojan, Martina Weber

Lyrikpremiere mit Kerstin Hensel und Thilo Krause

Donnerstag, 17. Januar 2013

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Kerstin Hensel und Thilo Krause

24. Januar, 20 Uhr im Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Stadtmuseum Dresden, Städtische Galerie)
Eintritt frei
Thilo Krause Nach dem erfolgreichen Start der Reihe Neue Lyrik mit den ersten beiden Bänden laden die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der poetenladen Verlag zur Premiere der Bände 3 und 4 ein.

Thilo Krause, 1977 in Dresden geboren, wird aus seinem Debüt „Und das ist alles genug“ (Band 3) lesen und Kerstin Hensel, 1961 in Chemnitz geboren, aus dem Band 4 „Das gefallene Fest“. Moderieren werden die Herausgeber Jayne-Ann Igel und Jan Kuhlbrodt, begrüßen wird die Kulturstiftung.
Kerstin Hensel Als eine der wichtigsten lyrischen Stimmen im deutschsprachigen Raum gilt die heute als Professorin in Berlin lehrende Kerstin Hensel. Bei ihr darf man auf Vielerlei gefasst sein, denn ihre Gedichte sind verspielt und kapriziös.
Ganz anders der heute in Zürich lebende Thilo Krause, in dessen Dichtung ein eher gelassener Ton vorherrscht. Raoul Schrott beschrieb die Gedichte als still und unaufgeregt, dem Alltag auf der Spur.
poetenladen Verlag Leipzig und Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Zusammenarbeit mit Literaturforum Dresden e.V. und den Museen der Stadt Dresden.

Literaturforum Dresden

Kerstin Hensel: Das gefallene Fest

Thilo Krause: Und das ist alles genug

 

Lyrikpreis München an Anne-Marie Kenessey

Samstag, 08. Dezember 2012

Im Münchner Wettbewerbsfinale am 07.12.2012 setzte sich die Zürcher Autorin Anne-Marie Kenessey durch und erhielt den Hauptpreis (Dotation 1000 Euro).

Neben der Preisträgerin Anne-Marie Kenessey waren Jürgen Flenker aus Münster (Platz 2) und Jörg Neugebauer (Patz 3) aus Neu-Ulm erfolgreich. Zu den weiteren Final-Teilnehmern gehörten Patrick Beck, Sina Klein und Angelia Maria Schwaller.

Anne-Marie Kenessey, geboren 1973, überzeugte mit ihren wort­schöpfe­rischen, sprach­spiele­rischen Gedichten, die sich teils experi­menteller Sprechweisen bedienen. Die Jury zeigte sich – wie in anderen Fällen auch – diskussions­freudig, dabei überwog gleich­wohl der Eindruck, dass die Lyrikerin ein beachtliches Spektrum poetischer Ausdrucks­formen in hoher sprach­künstlerischer Form entwickle.

Einig war man sich, dass sich eine Traditions­linie zeige, die, von Avant­garde-Strö­mungen wie dem Dadaismus ausgehend, über Schwitters bis hin zu Ernst Jandl und Oskar Pastior führe. Be­eindrucken konnte Anne-Marie Kenessey auch durch ihren Vortrag, mit dem sie vor allem jene Gedichte, die vom Laut­malerischen lebten, angemessen zur Geltung brachte.

Anne-Marie Kenessey wurde 1973 in Zürich geboren, wo sie auch heute lebt. Seit 2009 Gedichte in Literatur­zeit­schriften wie „Sprache im technischen Zeitalter“ und „Wespennest“. Ihr Debüt „Im Fossil versteckt sich das Seepferd vor dir“ erschien 2012 im Verlag Edition Isele.

Preisräger der Vorjahre waren Sandra Trojan (2011) sowie Lisa Elsässer und Carl-Christian Elze (beide 2010).

News im poetenladen

Anne-Marie  Kenessey im poetenladen

Website Lyrikpreis München

 

 

Literaturpreis-Verleihung an Andreas Altmann

Donnerstag, 01. November 2012

Hainichen, 16. November, 19 Uhr
Rathaus, Markt 1
Grußwort: Staatsministerin Sabine von Schorlemer
Laudatio: Ulf Heise
Preisübergabe an Andreas Altmann durch Staatsministerin Sabine von Schorlemer
Dank und Lesung des Preisträgers
Musik: Cathrin Pfeifer (Akkordeon)

Veranstalter: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Sächsischer Literaturrat e.V., Gellert-Museum Hainichen
Eintritt frei

Andreas Altmann, geboren 1963 in Hainichen (Sachsen), wird aus seinen Gedichten und seinem neuen Band lesen.

Aktuell zur Verlei­hung: Der neue Sammelband


Andreas Altmann
Art der Betrachtung
Gedichte aus 20 Jahren
Jubiläumsband
poetenladen Verlag
Leipzig 2012
Taschenbuchausgabe
112 Seiten | Euro 15.80
ISBN 978-3-940691-43-9

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“Seine Dichtung zeichnet sich durch ihre magische Bildkraft und ihren unauf­dringlichen Ton aus. Durch die Ver­schmelzung von Sprache, Ich und Natur gelingt es ihm, ein dichterisches Refugium zu erschaffen, das in der heutigen deutschen Lyrik einzigartig ist. Er bringt die Sprache gleichsam zum Leuchten und verbindet Natur und Poetik, wozu für ihn auch der Blick auf industrielle Hinter­lassenschaften gehört, die Teil unserer zivilisatorischen Umwelt sind. Neben seiner dichterischen Arbeit trat Andreas Altmann auch als Herausgeber hervor und präsentierte zuletzt mit den Anthologie ‘Es gibt eine andere Welt’ ein Standardwerk heutigen Dichtens in Sachsen“, so die Begründung der Jury.